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Vorwort
von SNN-Team

Die Bundestagswahl ist vorüber und trotz aller Unkenrufe hat sie doch viel gebracht. Wir haben erfahren, dass eine Ampel, bei der Rot schwarz bleibt "Schwampel" heißt. Wir wissen nun, dass das Wahlergebnis bei der Kür des Siegers nicht von Belang ist, dass man sich als Durchschnittsvolk seinen Willen auch mit relativ klar strukturierten Wahlzetteln relativ unklar ausdrücken kann und schließlich kennt nun fast jeder Deutsche die Nationalflagge von Jamaica.

Ok, daraus lässt sich jetzt nicht direkt ein Weg aus der Misere ableiten, aber dafür gibt es ja die SNN. Wir sagen, was Sache ist, scheißen auf politische Farbenspielchen und geben dem Volk,was es wirklich haben will. Nämlich gute Laune. Und das Beste daran ist, wir müssen uns dazu nicht einmal wählen lassen.

Wir werden also unserer Stellung innerhalb des demokratischen Systems der Bundesrepublik Deutschland in vollem Umfang gerecht und präsentieren mit dieser Ausgabe wieder positive Impulse, optimistisches Denken und viel gute Laune. Und davon wird uns niemand abbringen.

Es sei denn, wir gehen geschlossen in die Politik...

Viel Spaß beim Lesen der SNN!
Unterhaltungsstress

Ich mache jetzt übrigens eine berufsbegleitende Zusatzausbildung zum Unterhaltungselektronik-Versteher. Nicht, dass ich nicht mehr wüsste, was ich mit meiner ganzen Zeit noch anfangen sollte, es ist vielmehr eine Notwendigkeit um überhaupt noch mit der Entwicklung Schritt halten zu können.

War man zum Beispiel früher noch begeistert, wenn sich das Gitarrensolo einer Rockband von einer Box zur anderen und wieder zurück bewegte, erntet man heute schon mitleidige Blicke, wenn man nicht nachweisen kann, dass man für seinen MP3-Player einen 5.1-Adapter hat. Dabei darf man sich natürlich nicht gleich noch in das nächste Fettnäpfchen setzen und stolz erzählen, dass die Surround-Anlage zu Hause über 5.1 Anschlüsse verfügt. Schließlich ist dort jetzt 7.1 Trumpf. In Fachzeitschriften liest man schon von 9.1-Systemen und rechnet bis spätestens Ende nächsten Jahres mit der Marktreife von 9x7²-Systemen. Bisher wurde zwar noch nicht nachgewiesen, wofür eine solche Anlage gut sein soll, doch die Vergangenheit hat bewiesen, dass das keine Rolle spielt. Zunächst wird erst einmal das Machbare auf den Markt geworfen, die Verbraucher werden es dann schon kaufen. Einwände von ewig Gestrigen, dass das menschliche Ohr solche Feinheiten gar nicht mehr wahrzunehmen vermag, werden von Fachleuten locker abgeschmettert. Schließlich macht nicht nur die Unterhaltungsindustrie gewaltige Fortschritte, sondern auch die Gentechnik.

Zurück zu meiner Fortbildung. Elementare Bestandteile der Kurse sind praktische Übungen. Jüngst lautete die Aufgabe, eine Home-Entertainment-Anlage richtig zu verkabeln. Meine überheblichen Anfangsbemerkungen, bereute ich allerdings recht schnell. Fernseher, Videorecorder, Premiere-Receiver und eine Radio-DVD-Verstärker-Surround-Kombi sollten so miteinander verbunden werden, dass man alle Geräte bestimmungsgemäß verwenden kann. Das klingt wesentlich leichter als es ist. Entweder hatte man ein Kabel zu wenig oder eine Buchse zu viel. Und wenn man noch mal zwei Anschlüsse frei hatte, dann hatte man mit hoher Wahrscheinlichkeit ein vollkommen unpassendes Kabel in der Hand. Nach gut zwei Stunden hatte ich es dann geschafft. Alle Kabel dran, keine Buchse mehr frei. Durchgefallen war ich trotzdem, weil der Videorecorder nur das Radioprogramm aufzeichnete, der Premiere-Decoder das ZDF verschlüsselte und nur die Sexy-Clips auf DSF in Surround-Sound zu hören waren.

Begleitmaterial gibt es natürlich auch. Besonders nützlich finde ich das Wörterbuch: DVD, DVD-ROM, DVD-Audio, VCD, SVCD, SACD, RW+/-, MP3, OGG, RM, WAV, WMV, DTS, DD. Unfassbar, wie viele Abkürzungen man kennen muss, wenn man sich mit der Materie befassen will. Und ich Naivling dachte, dass mit "T-ISDN XXL" schon das Ende der Fahnenstange erreicht sei, was die Bezeichnungen angeht. Ist es aber nicht und deshalb ist das Wörterbuch auch weniger ein Buch als eine Lose-Blatt-Sammlung, die über monatliche Aktualisierungen zu 0,49 Cent/Blatt auf dem neusten Stand gehalten wird. Derzeit beiße ich mir aber gerade noch bei den Barebones den Bluetooth aus. Angeblich soll so ein Ding ja die ganzen anderen Geräte ersetzen. Aber was mache ich dann mit den alten Zeug? Dann müsste ich mein altes Phonomöbel durch einen Mulitmediaschrank ersetzen und das kann ich mir momentan nicht leisten. Schließlich muss ich noch die Renovierungskosten abzahlen, die ich letztes Jahr verursachte habe. Da musste ich nämlich einen Durchbruch in's Esszimmer machen, weil ich mir einen neuen Fernseher gekauft hatte. Bei einem 16:9-Fernseher mit 81 cm Diagonale ist die Bildröhre halt ein wenig tiefer. Eigentlich wollte ich mir sogar einen 86er kaufen, aber damit hätte ich die zulässige Quadratmeterbelastung unserer Wohnung überschritten.

Nach Abschluss des Kurses soll ich angeblich in der Lage sein, mit meiner TV-Fernbedienung eine SMS an meinen Rechner zu senden, die den Versand einer E-Mail an mein Handy auslöst. Das im Anhang der Mail enthaltene Script sorgt dann dafür, dass das Handy bei meinem Fernseher den Kanal wechselt. Cool oder? Na ja, zumindest, wenn man mit seinem Handy umgehen kann. Das wäre aber ein anderer Kurs, den ich wohl irgendwann auch noch besuchen werde. Es passiert mir einfach noch zu oft, dass ich beim Telefonieren mein Ohr fotografiere. Immerhin weiß ich aber schon, wie man Klingeltöne einstellt. Man sagt das Teil könne noch viel mehr, das ist nämlich so ein richtiges Multimediateil. Da kann ich einen Film anschauen, während ich beim Telefonieren ein Lied downloade und per MMS verschicke. Bei soviel Möglichkeiten wird mir ganz schwarz vor Augen. Und das ist auch gut so, bleibt mir so doch erspart, die Telefonrechnung anzuschauen.

In einem früheren Kurs habe ich mich bereits mit diesen Navigations-PDAs befasst. So viel Technik auf so kleinem Raum. Das Ding zeigt einem nicht nur den Weg, man kann auch gleich in Excel kalkulieren, wie viel Spritmehrkosten die schnellste Strecke verursacht. Am Zielort angekommen kann man die gewonnene Zeit prima damit verbringen, manuell die neuen Einbahnstraßen hinzuzufügen. Es ist eben doch ein zweischneidiges Schwert, wenn man zwar ein günstiges Paket aus PDA und Kartenmaterial ersteht, letzteres aber schon drei Jahre alt ist. Am besten finde ich aber die Genauigkeit der Navigation. Bis auf ein paar Meter sagt mir die Stimme immer genau, wann ich abbiegen muss. Und jeden Tag wenn ich zur Arbeit fahre, genau die selbe Präzision, das Ding irrt sich kein einziges Mal. Ok, nach einiger Zeit geht einem das Geschwätz auf die Nerven, aber sobald ich die Bedienungsanleitung wieder gefunden habe, werde ich das Gerät wieder ausschalten.

Meine Frau kann sich naturgemäß nicht so sehr für diese ganzen Sachen begeistern, aber ich sehe ihr das großzügig nach, das ist halt einfach Männersache. Da stören mich auch ihre schnippischen Bemerkungen nicht, wenn ich auf der Fernbedienung mal wieder den falschen Knopf erwischt habe und das Bildformat umstelle, statt den Kanal zu wechseln. Mit einer Frage allerdings bringt sich mich recht schnell in Rage: Wozu braucht man denn diesen ganzen Schnickschnack?

Woher zum Teufel soll ich das denn wissen?

[chmul]
Neulich in der Anstalt für Arbeit

Zur Zeit herrscht auf dem Arbeitsmarkt eher wohl eine Flaute, glaubt man den Berichten in den Medien und unseren Politikern. Auch scheint es auf dem Arbeitsamt, wenn überhaupt, nur noch Stellen zu geben, die nicht unbedingt jedermanns Geschmack sind.

Solche Jobs gab es schon immer, zärtlich werden sie auch "Arschkartenjobs" genannt. Was das für welche sind? Bestimmt nicht Fußballschiedsrichter, soviel ist gewiss. Unter den obg. Jobs versteht man jene, die zwar meist sehr lukrativ erscheinen, doch, betrachtet man das Ende, meist nur von kurzer Anstelldauer sind.
Und wenn wir ein wenig in der Weltgeschichte herumblättern, werden wir auch sehr schnell fündig.


So inserierte Napoleon einst:

Hochwerdger Berater und dero wissend über Strategien des Militärs
und aller Schusswaffen jedweder couleur, sowie der Commandatur
über jegliches stolzes Fußvolk, für Ausflug nach Waterloo gesucht.
Sold wird gewähret für 300 Louis d'or.

Dass dieser Mann nicht besonders alt wurde, dürfte geschichtlich erwiesen sein.

Ferdinand Graf Zeppelin suchte einen erfahrenen Arbeiter in dieser Anzeige:

Für die erste Überquerung des Atlantiks im neuesten Luftschiff LZ-129
nach Amerika suche ich einen jungen, frischen Piloten, der im
Umgang mit Luftballons und Fallschirmen geschult sei. Gerne auch Raucher.
Vorstellungsgespräche finden in der LZ-129 Hindenburg statt.


(Ähnlich war bestimmt auch das Stellenangebot für den Fährmann der Titanic
Zitat ...gerne auch Alkopoptrinker.
).

So könnten wir noch etliche Beispiele in der Geschichte finden. In Ägypten, während der Zeit der Pharaos, war es sehr beliebt, Leute für den Bau von Pyramiden anzuheuern:


Wortkarge Maurer, Träger, Priester und Bauwissende, die geloben der
herrlichen und weltumspannenden Macht der Astrologie zu folgen
und den unterwürdigsten Glaube an die Allmacht unseres Pharaos
zu besitzen, für Stapeleien von Steinen gesucht, deren Geheimnis
für immer verwahrt bleiben muß. Lebenslange Anstellung.


Klar, war die Pyramide fertig, hieß es: Kopf ab.

Natürlich gibt's auch in der Neuzeit solche Jobs, die man besser nicht angenommen hätte, wenn man in die Zukunft hätte blicken können. Wißt ihr welche ich meine? Noch nicht? OK, dann habe ich einmal für euch welche auf dem Arbeitsamt herausgesucht:


Für unsere beiden Gruppen suchen wir zum sofortigen Antritt:
Einen Rhetorikkünstler und - lehrer, einen Hairstylist
und Visagist sowie einen Imageberater
Homosexuelle werden diesmal nicht benachteiligt!


Das ist leicht und ihr seid bestimmt schon darauf gekommen, von wem das könnte - genau: CDU/CSU. Für wen wohl?


Und weiter geht's mit dieser Anonnce:

Weltweites Flugunternehmen stellt zum nächsten 1.
koriphäe Mitarbeiter im Entwicklungs - und Testbereich
für Elementverbindungen, Keramikentwicklung
und - fertigung und Elementverklebungsstoffe ein.
Desweiteren wird ein/e Pressesprecher/in
für medienwirksame Auftritte gesucht.


Das habt ihr sicher auch schon lange erkannt. Richtig - die NASA ist hier die Anbieterin.

Was habe ich denn noch im Computer der Anstalt für Arbeit gefunden? Ahja:

Durch anhaltende native Wissens- und Qualitätseinbußen im Bereich
Grammatik, Bildung und Kultur werden national ca. 10.000
Fachlehrer, Pädagogen und Anwärter auf das Schulamt eingestellt.
Voraussetzung: jeglicher Schulabschluß mit der Note "ausreichend"
oder ein abgebrochenes Studium. Bewerbungen bitte an
c/o PISA - Studie Deutschland, Abt. Wissen-macht-nichts, Berlin


Den Diätberater für Gottfried Fischer erspare ich euch lieber. Dafür aber nicht:

Für den European Song Contest 2006 werden noch
Songtexter, Composer, Lehrer für Jazztanz
und HipHop sowie junge Sängerinnen gesucht.
Erfolg wird garantiert, dank fachkundiger
Betreuung durch Produzenten und Manager.


Zu den Arschkartenjobs zählen auch solche wie dieser:

The wellknown songcomposer and singer Shakira
looks for a person of integrity and moral. You
must be a catholic priest and not older than 30.
Your task is to hear Shakira's confession and
You are able to attend personal conversations
as an advisor. Interests are be sent to
c/o Shakira Inv., Dominican Republic


Kurze Übersetzung:

Die bekannte Sängerin Shakira sucht eine integre
und moralisch gestärkte Person. Sie müssen
katholischer Pfarrer sein und nicht älter als 30
Jahre alt. Zu Ihren Aufgaben gehören die Abnahme
von Shakiras Beichte und die pers. Gegenwart bei
div. pers. Gesprächen. Bewerbungen senden sie bitte
an c/o Shakira Invest., Dominican Republic


Wäre das nicht etwas für TBuktu?

Aber während ich mich im Jobdschungel durchwringel, schießen mir Gedanken durch den Kopf, wie

"Lohnt sich die Ausbildung zum Wasserinstallateur wenn ich in einem Flutgebiet wohne
und warum stammeln dort alle bei einer Flutkatastrophe etwas von Verwüstung?"
"Gibt es in Athen Eulenzüchter - wenn ja, was verdienen die?"
"Heidewitzka, was kommt eigentlich nach BigBrother?"
"Kann Leben tödlich sein?"

Was sagt mir/uns das alles? Jeder Ausblick auf Erfolg, Ruhm und Arbeit, durch eine Stellenanzeige, kann zwar eine lebenslange Anstellung bedeuten, kann aber auch entsprechend kurz sein.

[arcanoa]
Steckbrief

Diesmal mit:
t_matze
Nick:t_matze
Vorname:Tilmann
Alter:29 Lenze
Familienstand:verheiratet
Anz.Kinder:bisher 0, erwünscht 3-5
Wohnort:Freiburg
Beruf:Chirurg (ab 1.1.06)
Lieblingsfilm:nur einer? geht nicht, also "Matrix", "Krieg der Sterne" (alle Episoden, besonders aber 4-6), "Herr der Ringe" -Trilogie, "Die 12 Geschworenen", "Die Verurteilten"
Lieblingsmusik:Dire Straits, Deep Purple, Scorpions, Pink Floyd, Beethoven, Vivaldi, Tschaikowsky
Lieblingsspeise:Lasagne oder Rösti mit Champignonsauce, beides unter der Voraussetzung, daß @little_bird es gekocht hat
Lieblingsgetränk:morgens 'nen heißen Kakao in der SNF-Tasse
Hobbies:Sport, PC, Lesen, Musik (Geige, früher auch Schlagzeug), Tanzen (Standard und Latein)
Was magst Du gar nicht:Intoleranz, Unehrlichkeit und Respektlosigkeit
Wie bist Du auf das Board gekommen:Ich hab' nach Infos über Opera gesucht und eine gute Umsteig-Anleitung von @JensusUT gefunden
Grösster Persönlicher Wunsch:Harmonisches Familienleben
Welche 3 Dinge würdest Du auf eine Einsame Insel mitnehmen:@little_bird (ist zwar kein Ding, muß aber unbedingt mit, damit die Insel nicht mehr einsam ist), schweizer Taschenmesser, gutes Buch
[]

Märchen - Und wie es wirklich war
Diesmal: Das Geheimnis des achten Zwerges


von Astrominus
Es war einmal vor langer, langer Zeit, da lebten in einem tiefen finsteren Wald hinter acht hohen Bergen acht kleine Zwerge. Eigentlich führten sie ein glückliches und zufriedenes Leben. Naja - nicht ganz zufrieden, denn sie langweilten sich sehr, da ja das Internet leider noch nicht erfunden war. Und so lebte die Zwergen-Wohngemeinschaft einfach sinnlos in den Tag hinein. Doch eines Tages klopfte es wild an ihrer Tür. Der älteste Zwerg, der auf den Namen Spucki hörte, öffnete langsam die sauschwere Eichentür und erblickte davor zwei seltsame, finster dreinblickende Gestalten.

"Guten Tag. Mein Name ist Jakob Grimm und das neben mir ist mein Bruder Wilhelm." fing der etwas älter aussehende Herr sofort an zu reden. "Wir sind auf der Suche nach sieben Zwergen, die in einem unserer Märchen eine tragende Rolle spielen sollen." fuhr er fort. Spuckis Augen fingen an zu leuchten bei dem Gedanken, er könne als Märchenstar Karriere machen. "Sag mal, gibt es in diesem Hause noch mehr Zwerge?" unterbrach Wilhelm des Spuckis Tagtraum. "Oh ja, eine ganze Menge," antwortete Spucki, "aber leider wissen wir nicht, wie viele wir sind, da keiner von uns zählen kann." "Das ist ja nun wirklich kein Problem, das Zählen können wir gerne für euch übernehmen." sprach Jakob, "Aber zuerst solltet ihr euch einmal in einer Reihe aufstellen." Und die Zwerge taten wie ihnen geheißen und stellten sich alle der Reihe nach auf. Zuerst Spucki dann Zwucki, gefolgt von Mucki, Lucki, Tucki, Nucki, Kucki und ganz zum Schluss kam Alfred.

Nun konnte die Zählerei losgehen. Gemeinsam liefen die Gebrüder Grimm die Zwergenreihe ab und zählten laut dabei. "Eins...zwei...drei...vier...fünf...sechs...sieben...acht."
"Aha, ihr seid also acht Zwerge." sprach Jakob, "Das ist aber leider Einer zuviel, könnt ihr euch nicht von Einem trennen? Zyankali soll ja diesbezüglich wahre Wunder wirken." "Auf gar keinem Fall!" rief Spucki entsetzt, "Wir sind eine eingeschworene Wohngemeinschaft, und gehören zusammen wie die acht Geißlein." "Nun gut - dann müssen wir uns eben an anderer Stelle nach sieben Statisten für Schneewittchen umschauen." sprach Wilhelm etwas enttäuscht.

"SCHNEEWITTCHEN???" riefen alle Zwerge gemeinsam im Chor. Naja - alle bis auf Alfred, der sagte nichts. "Ist sie denn schön?" wollte Spucki wissen. "Und ob sie schön ist." antwortete Jakob Grimm, "Ihr Haar glänzt wie reines Ebenholz und ihre Haut ist weisser noch als Schnee." Ein begeistertes "Ooooooh!" entwich aus aller Zwergen Mund, bis auf Alfred, der blieb stumm. Daraufhin sprach Jakob: "Aber wie ich bereits sagte, wir brauchen genau sieben Zwerge, denn 'Schneewittchen und die acht Zwerge' klingt dann doch etwas bescheuert."

Die Gebrüder Grimm verabschiedeten sich höflich und wollten gerade gehen, als sich der Zwerg Alfred vor ihnen aufbaute und mit fester Stimme sprach: "Haltet ein, ich denke, ich habe eine Lösung gefunden." Gespannt und voller Erwartung schauten nun alle Augen auf Alfred, als dieser fortfuhr: "Es war noch nie leicht für mich in einer Wohngemeinschaft mit lauter Heterozwergen zu wohnen, wo ich doch eigentlich ganz anders bin. Nun, denke ich, ist der Zeitpunkt gekommen, euch die Wahrheit zu sagen: Ich liebe in Wirklichkeit das Rumpelstilzchen. Jawohl, liebe Mitbewohner, - ich bin schwul! Rumpelchen und ich sind schon lange Zeit ein Paar."

Das Entsetzen in den Gesichtern der anderen Zwerge konnte man förmlich spüren. Nach einiger Zeit des Schweigens trat Spucki hervor und stellte die Frage: "Und was hast Du jetzt vor?" "Ich werde zu Rumpelchen in den tiefen, finsteren Wald ziehen und dort glücklich bis ans Ende meiner Tage leben." antwortete Alfred. Nebenbei bemerkte der Zwerg Mucki: "Nun weiß ich auch, weshalb Alfred so oft des Nachts im tiefen, finsteren Wald war - er wollte des Rumpels Stilzchen sehen."

Nachdem Alfred sein Köfferchen gepackt hatte, verabschiedete er sich von den Anderen und verschwand ohne ein weiteres Wort zu sagen. Als er im Dickicht des Waldes nicht mehr zu sehen war, trat Spucki vor die Gebrüder Grimm und sprach: "So, dieses Problem wäre gelöst, nun lasst uns endlich mit dem Märchen anfangen." "So sei es!" sprach Jakob, "Nur Eines noch: in unserem Märchen ist von sieben Bergen die Rede. Der achte Berg dort drüben muss also weg. Ihr könnt gleich damit anfangen, ihn abzutragen."

Und wenn sie nicht gestorben sind,... aber das ist eine andere Geschichte.

Zitate die, die Welt bewegten
Auch dieses Mal haben wir wieder einige interessante Zitate aus ihrem Zusammenhang gerissen.

»"Bei uns läuft in der VHS ab September wieder der Kurs 'Angstfreies Töpfern für Hobby-Psychologen' !"«
Zitat von schrotti zum Thema SNN 27Originalzusammenhang

»"Manchmal habe ich bei einigen Linken das Gefühl, die sind so weit links, daß die schon wieder rechts rauskommen... "«
Zitat von Knuffi zum Thema Rechts böse, Links gut ???Originalzusammenhang

»"(verstehen nur "Aboardiginies)"«
Zitat von Supernature zum Thema Dank an hexxxlein! Originalzusammenhang


Neulich in der Redaktion

Nachdem, vor zwei Monaten, das gesamte Supernature-Board umgezogen war, es neue Tapeten bekam und nun glanzvoller denn je dasteht, ließ sich auch unser Chefredaktuer Astrominus nicht lumpen
und bescherte uns endlich neue Redaktionsräume. Wir sind im obersten Stockwerk eines Hochhauses untergebracht, haben sogar eine Dachterrasse und - was viel wichtiger ist - jeder von uns hat sein eigenes Reich.

Diese neue Idylle bedeutet natürlich für unsere hochgeachteten Leser in Zukunft ein noch größeres Plus an Information, Aktualität und Niveau.

Astro gab sich mit dem Interieur sehr viel Mühe, und wir haben auch nicht mehr diese ultralangen und schmalen, dunklen, hohen Gänge, die mir immer Platzangst machten. Alles in allem hat sich also der Umzug gelohnt, denn wir fühlen uns wohl und hoffen, dass die Leser das auch zu spüren bekommen. Was Astro allerdings nicht wußte, ist, dass ich eine geheim - versteckte Kamera vor unserem neuen Domizil installiert habe. Seht euch also einmal an, was neulich während des Umzuges passierte:


Die SNN zieht um
(zum Vergrößern 1x auf das Bild klicken)


[arcanoa]
Das Board feiert Geburtstag...


...und Du bist nicht dabei ???

Das lässt sich...oder besser gesagt....das sollte sich ganz schnell ändern. Am 13.11.2005 existiert das Supernature-Forum genau 5 Jahre, was im Internet schon eine kleine Ewigkeit darstellt.

Das hat auch Supernature prompt zum Anlass genommen und zu einer kleinen Party eingeladen .

Da sich sehr schnell herausstellte, das des Cheffe's Wohnzimmer dem Andrang nicht gewachsen sein wird, konnte doch eine etwas größere Lokalität aufgetrieben werden.

Die Feier findet nun im Vereinsheim des FC Frankonia Rastatt (Adresse: Jahnallee 21, 76437 Rastatt) Samstag, den 12. November 2005, um genau 19:00 Uhr statt.

Im oben verlinkten Thread kann sich jeder der Lust hat zu dieser einmaligen supertollen Party anmelden.

Schleichwerbung ?

von Astrominus
Immer öfter wird über Schleichwerbungsfälle in den Medien berichtet und wir finden da ist es an der Zeit, offen darüber Stellung zu beziehen.

Aldi die meinen bei uns gäbe es Schleichwerbung, denen sei gesagt, das ist eine ganz schön Kühne Vorstellung.
Eher würden wir uns in hohem Tempo zu Fuss in der Toscana verlaufen und der Bundesbahn eine Langnese machen, bevor wir unsere Leser mit Schleichwerbung belästigen würden. Das ist so sicher wie Tutti Frutti von Lidl Richard oder ein wunderschönes Pan-O-Rama. Eher
würden wir unsere Spar-Massnahmen erweitern, bevor wir so tief sinken.

"Da wird doch der Hund in der Pfanni verrückt", denken wir jedesmal, wenn irgendwo mal wieder ein Schleich-
werbungs-Skandal an die Öffentlichkeit kommt.


Denn eines sei versprochen...
...mit uns ist das nicht zu machen.

Schlusswort

*kruschtelkramrumpel* - Ääh, ach - Hallo und Grüßgott, hab' euch gar nicht kommen hören.

Sorry ihr Lieben,
aber wirklich Zeit für ein gelungenes Schlusswort habe ich nicht - nur so viel, und dann muß ich auch schon wieder weiter:

Hoffentlich hat euch die neueste Ausgabe der SNN gefallen.

Und warum ich keine Zeit habe? Nun -

gerade bin ich dabei, das Geschenk für unser Geburtstagskind fertig zu machen.
Es ist aufwendig, wie ihr seht; zugegeben. Aber ich will es mir nicht nehmen lassen, dieses bei der Boardparty zu präsentieren. Und bis dahin sollte das Riesenteil natürlich auch fertig werden. Ursprünglich dachte ich an etwas kleines, schlichtes, schwarzes, aber wer will das heutzutage noch, deswegen besser gleich klotzen und dann den gigantischen Ruhm bei der Feier einheimsen.
Jetzt sehe ich mich schon auf der kleinen Bühne, wie ich Supi cool im Regen stehen lasse, wenn ich meine Rede schawinge über all die göttlichen Jahre, die ich mit und auf dem Board verbringen durfte und dann dieses ultimative, noch nie dagewesene, absolut geile und abgefahrene Monstrum von Geschenk auf das Podest zerre.

Leider wird es so groß, daß es sicher auf kein Foto passen wird, oder glaubt ihr etwa, ich hätte den Sattelschlepper da draußen nur als Show gemietet?
Deswegen empfehle ich wirklich allen Interessierten und Neugierigen, die sich an diesem einmalige Schauspiel ergötzen wollen, eindringlich:

Wer es erleben möchte, legt jetzt die Zeitung beiseite und kommt zur Geburtstagsparty!


Und bis dahin ....
... passt bitte auf euch auf
.
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Die Boardzeitung SNN ist exklusiv für das Supernature-Forum und erscheint manchmal monatlich. Unser Humor soll keinesfalls beleidigen oder verletzen. Wer dennoch Grund zur Klage hat, möge sich bei uns melden und wir werden der Sache auf den Grund gehen.

Die SNN wird zwar von einem festen Team zusammengestellt, Gastredakteure sind uns aber immer willkommen. Euer Beitrag kann aus Tipps, Anregungen, Ideen oder Texten bestehen, wir nehmen alles und wer weiß, vielleicht werdet Ihr ja berühmt..
SNN Ausgabe 28 veröffentlicht am 02.10.2005 Exclusiv für das Supernature-Forum
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