34
Navigation
Aktuelle Ausgabe
Leserbrief schreiben
Board
Impressum

Suchen

Titel: | Text:

Inhalt

Archiv
Ausgabe:
Kompaktübersicht
Artikelübersicht
Steckbriefe
Zitate
Partys
jabberj Cartoons
Fidos Abenteuer

Newsletter
Hinweis zum Datenschutz: Die Mailadressen werden weder veröffentlicht noch an Dritte weitergegeben. Sie dienen lediglich dem Zweck, Interessenten der SNN das Erscheinen einer neuen Ausabe mitzuteilen und werden darüber hinaus nicht verwendet. Selbstverständlich kann der Interessent seine Eintragung jederzeit wieder löschen lassen.

Vorwort
von SNN-Team

Wenn man sich einmal umschaut, dann gewinnt man den Eindruck, die Welt denke nur an eines, nämlich die Sau. Im Restaurant gibt es sautiertes Gemüse, die Kinder haben wieder einmal einen Saustall in ihrem Zimmer hinterlassen, und was unsere Politiker da abliefern, ist eine einzige Sauerei.

Eigentlich saublöd, dachten wir uns, das interessiert doch kein Schwein, aber wenn einem nichts anderes einfällt, muss man eben in den sau-ren Apfel beißen. Also haben wir das Sauwetter genutzt und ein paar Entwürfe auf den Tisch gelegt. Aber Astro meinte "Das ist ja unter aller Sau, ich geh' jetzt in die Sau-na und während ich weg bin, macht Ihr mal das Büro sau-ber!"

Und dabei wollten wir eigentlich mal so richtig die Sau rauslassen, doch statt einer saugeilen Fete mussten wir Staubwischen und sau-gen. Als Astro zurück kam, hatten wir eine Eingebung: Wenn sich schon alles um die Sau dreht, dann machen wir einfach mal eine versaute Ausgabe.


Und hier ist sie nun. Sauviel Spaß beim Lesen!

Disclaimer

Wir distanzieren uns ausdrücklich von sämtlichen Inhalten dieser Seite und streiten jegliche Kenntnis um deren Herkunft oder Entstehung kategorisch ab. Wir lehnen demzufolge jedwede Verantwortung für alle wie auch immer gearteten Schäden an Leib und/oder Seele der Leser grundsätzlich ab.

Dennoch möchten wir - ohne dazu verpflichtet zu sein und ohne, dass uns daraus irgendeine künftige Verpflichtung entstünde - darauf hinweisen, dass folgende Texte und/oder Bilder für Personen mit zartem Gemüt vor allem aber auch für Jugendliche unter 18 Jahren nicht geeignet sein könnten. Bitte verlassen Sie diese Seite umgehend, falls sie zu einem gefährdeten Personenkreis gehören. Vom Weiterlesen ohne elterliche Unterstützung oder unter Aufsicht psychisch stabiler Vertrauenspersonen raten wir dringendst ab.

Total versaut

"Schreib mal etwas richtig Versautes", haben mich meine Kollegen angeheißen. Und nun sitze ich hier vor einem leeren Blatt Papier und starre Löcher in die Luft. Was haben sich meine Kollegen eigentlich dabei gedacht? Ich und versaut? Das ist in etwa so, als wenn der Papst aktives Kamasutra betreiben würde. Den Playboy lese ich der Artikel wegen, spitz ist nur mein Bleistifft und verdorben das Gemüse. Tja, hätte ich mal keine so gute Erziehung genossen, dann wüsste ich jetzt, was ich schreiben könnte, aber so sitze ich hier immer noch vor meinem leeren Blatt Papier und schweife gedanklich weit zurück in der Zeit.

Als kleiner Junge war kein Schlammloch vor mir sicher, und zu Hause erwartete mich dann immer das Grauen in Form meiner Mutter, die kreischend und geifernd vor mir stand. "Du Ferkel, schau Dir nur mal deine neue Sonntagshose an, die ist ja total versaut." Total versaut? Das ist es doch, was ich schreiben sollte, einen versauten Artikel - oder? Obwohl... vielleicht wäre das dann doch zu dreckig. Meine Kollegen meinten noch, ich könne gerne auch aus dem privaten Schlafzimmer plaudern. Aber da ist ja das Sexualleben der indonesischen Wandererbse noch interessanter und außerdem interessiert das eh' keine Sau. Apropos Sau, ich könnte auch vom letzten Urlaub auf dem Bauernhof berichten. Schließlich gab es dort jede Menge Schweine, die sich im Dreck suhlten. Wenn das mal nicht versaut ist, dann weiss ich auch nicht mehr weiter.

Inspiration ist alles, hat mir noch ein Kollege, der namentlich nicht genannt werden möchte, zugerufen. Nun sitze ich hier und schau' schon seit 10 Minuten dem Popcorn beim Poppen zu, aber nichts rührt sich - von Inspiration keine Spur. Auch das Vorurteil, dass Blondinen gut zu Vögeln sind, kann ich so nicht unbedingt bestätigen. Auf der Parkbank gegenüber kann ich jeden Tag ältere Menschen beobachten, wie sie mit Brotkrummen die armen, ausgehungerten Vögel füttern. Eine Blondine habe ich da noch nie gesehen.

Dass die Mehrzahl von Maus "Mausen" ist konnte ich übrigens inzwischen erfolgreich widerlegen, auch wenn manche süsse Maus es vielleicht anders sieht. Doch plötzlich, als ich jegliche Hoffnung schon aufgeben und mich der Schmach und dem Hohn meiner Kollegen aussetzen wollte, hörte ich sie bumsen. Direkt vor meinem Fenster haben sie es getan, laut und ungestüm. Der Blechschaden war sehr gering, soweit ich das von meinem Fenster aus sehen konnte. Doch dieser kleine Auffahrunfall darf mich nicht von meiner eigentlichen Aufgabe ablenken, und so begab ich mich wieder zu meinem Schreibtisch und dem leeren Blatt Papier.

"Beschreibe mich endlich!" scheint das Papier vor mir förmlich zu schreien und meine Kollegen schauen mich auch schon richtig böse an, haben sie doch alle schon längst ihren versauten Artikel abgeliefert, aber die waren ja nicht in der Klosterschule. Ich zwar auch nicht, aber ich habe zumindest gegenüber gewohnt. Mit zittriger Hand schrieb ich ein "F" auf das Blatt, in Gedanken an den Kollegen, der meinte: "Denk einfach an das wort mit F, das ähnlich klingt wie Kicken ". Ich ließ nun meiner Inspiration freien Lauf und ließ mich treiben von der Macht des Universums. Ich schloss meine Augen und spürte einen warmen Strom quer durch meinen Körper fließen. Mein Bewusstsein schien nun auf einer anderen Ebene zu sein, getrennt von allem Irdischen, und eine fremde Macht führte meine Hand über das Blatt Papier, um diesen einen Satz zu einem Ende zu bringen.

Als ich meine Augen öffnete und auf das Papier starrte, las ich ein Wort, das vieles ganz klar erscheinen ließ. Auf dem Blatt stand nun in großen Lettern.
FLICKEN

Sofort fiel mir das Loch in meiner rechten Socke ein, durch welches der gesamte große Zeh hindurchpasste, und der nun völlig schamlos und nackt in der Öffentlichkeit entblößt war. Das sah richtig obszön und unanständig aus. Und ehe es meine Kollegen sehen konnten, habe ich sogleich meine Schuhe wieder angezogen.
Sonst heißt es am Ende womöglich noch, ich sei versaut.
Danke, liebe Eingebung, danke.
Da habe ich ja nochmal richtig Schwein gehabt.

[Astrominus]
Deutschland, einig Schweineland!

Die Deutschen sind Schweine. Das wissen nicht nur die Zimmermädchen der Hotels auf Mallorca. Von Nord nach Süd, von West nach Ost - Unzucht und sexuelle Ausschweif- ungen ziehen sich wie ein roter Faden durch das ganze Land. Die Einwohner von Sodom und Gomorrha würden sich, so sie denn noch leben würden, nur angewidert abwenden.

Die Hochburgen dieser ekelhaften Umtriebe haben wir in der SNN-Deutschlandkarte der Zügellosigkeit zusammengefasst - passt ja auf, wo Ihr hinfahrt!

Wer meint, das sei schon schlimm genug und kaum mehr zu poppen ääääh zu toppen, der sollte sich mal folgende Autokennzeichen anschauen.





[Supernature]
Schwein oder Sau

Neulich bin ich wieder einmal Bahn gefahren, denn ich wollte meine Mails auf dem Server abholen. Und so setzte ich mich erwartungsvoll auf einen der vielen Fenstersitze, die es im Waggon gab. Leider war es auch sehr heiß, also öffnete ich ein Fenster, lehnte mich zurück und wartete darauf, daß sich der Zug in Bewegung setzt. Einige Leute kamen noch herein, viele für das Büro gekleidet, manche für Eisenbearbeitung, andere wieder waren offensichtlich zu ihrem Arbeitsplatz "Essen auf Rädern" unterwegs. Denn sie hatten großen Dosen und Taschen und Tüten mit allerei Naturalien mit. arcanoa hatte nur seine kleine Umhängetasche dabei - für die Mails.

Direkt vor mich setzte sich ein Büropaar. Also, die beiden waren kein Paar, aber sie arbeiteten im selben Büro, wie man aus den Gesprächsfetzen erkennen konnte. Die Frau im kleinen roten Zweiteiler, hübsch und kurzröckig. Der Kollege im aufregenden grauen Anzug mit rosa Cartierhemd und einer voll im Trend liegenden, aber nicht passenden, Krawatte. Und natürlich mit dabei, auch der Aktenkoffer für die Bildzeitung und dem Morgenbrötchen von Mama.

Der Zug setzte sich in Bewegung und mir wehte endlich der langersehnte, angenehm erfrischender Fahrtwind durch das Fenster entgegen. Das genoß ich sehr. Doch auf einmal drehte sich der Mann mit der schrecklichen Krawatte und dem wahnsinnigs Anzug zu mir um und bat mich: "Könnten Sie bitte das Fenster schließen? Der Dame ist kalt." Ein Kavalier, dachte ich, obwohl wir heute in einer Zeit leben, in der auch Frauen frei sprechen dürfen.

"Welcher Dame?" entgegnete ich mit fragenden Augen.
"Die Dame hier neben mir. Ihr ist kalt und ihr fröstelt."
"Ihr fröstelt? Also, um ehrlich zu sein: Ich weiß nicht, ob sie eine Dame ist."
"Was bitteschön soll das denn heißen?? Sie sind wirklich unhöflich. Entschuldigen Sie sich bitte gefälligst."
"Für was sollte ich mich entschuldigen? Dafür, daß ich nicht weiß, ob die Frau neben Ihnen eine Dame ist oder nicht? Mein Herr, wie kann ich das sagen, wenn ich diese Frau überhaupt nicht kenne?
Wissen Sie denn, ob sie eine Lady ist?"
"Hmm", dabei faßte er sich an das Kinn, "das weiß ich in der Tat nicht - ich vermute es. Aber per se ist doch jede Frau eine Dame, oder? Seien sie doch ein wenig diplomatischer."

"Okay, dann bin ich diplomatisch und frage Sie folgendes:" dabei beugte ich mich leicht nach vorn und flüsterte "Wollen Sie wissen, wer oder was sie wirklich ist? Das könnten wir testen."

"Boah, Sie sind mir einer. Aber gut, Frau Müller wollte ich schon immer mal flachlegen. Was muß ich tun?"

"Also, ganz im Vertrauen und behalten Sie es ja für sich:
Es gibt 2 Arten von Frauen : Ladies und Schlampen.

Und um das herauszufinden, braucht man nichts weiter zu tun, als die Person direkt und ohne Umschweife thematisch dort hinzulenken, wo man sie haben möchte."
"Hä??" blickte mich der Mann verdutzt an.
"Fragen Sie sie, ob sie mit Ihnen ausgehen möchte. Wenn sie sofort ja sagt, ist sie eine Schlampe, wenn sie ausweicht und Sie vertröstet, eine Dame."

"Aha! Das ist ja interessant, das probiere ich doch glatt aus."
"Machen Sie, machen Sie, Sie werden sehen."
Und so drehte sich der Mann zu seiner hübschen Nachbarin herum und fragte: "Frau Müller, wollen Sie mit mir heute abend ausgehen?"
"Ach, nett daß Sie fragen, aber leider habe ich heute abend schon etwas vor, der Kirchenchor, Sie wissen. Aber gerne ein andermal. Vielen Dank."

Wieder drehte sich der Mann um und grinste mich an: "Sie eine Dame, eine echte Lady. Wow, das hätte ich nicht gedacht."
"Also, um ehrlich zu sein, sicher wäre ich mir da nicht. Wir sollten noch einen weiteren Test machen. Fragen Sie sie, ob sie mit Ihnen ins Bett gehen möchte."

"Bitte? So was kann ich nicht. Das ist doch viel zu frech." "Bin ich auch, wie sie bereits sagten - und das Fenster ist immer noch offen. Also, einfach direkt sein und fragen."

Der Mann riss sich allen Mut zusammen, blickte die blonde Frau an und stammelte:
"MachDischnaggischschwilldischpoppen."

Und KLATSCH! Hatte der Mann eine saftige Ohrfeige erhalten:
"Sie Riesenflegel, was erlauben Sie sich. Also das hätte ich von Ihnen nicht erwartet. Wenn das die Kollegen hören. Eine Unverschämtheit! Eine Frechhheit! Ich bin schockiert!"
Die Frau war zurecht erbost und der Mann hielt sich reibend die jetzt rotglühende Wange und schaute mich mit großen Augen an.
"Was war das denn? Ich hatte mich doch nur an Ihre Vorgaben gehalten. Aber sie ist wirklich eine Dame, da bin ich mir jetzt sicher. Könnten Sie bitte jetzt das Fenster schließen? Auweia, wegen Ihnen ist mein Ruf jetzt ruiniert."
"Also, wirklich sicher bin ich mir da noch nicht. Eine Dame schlägt nicht. Vielleicht lag es auch nur an der Wortwahl."
"Oh Mann, wie gerne hätte ich die Kleine umgelegt, die ist so scharf. Und jetzt das. Ich könnte mich in den ..." "Moment," unterbrach ich den Leidenden. "lassen Sie mich einmal probieren."
Ich beugte mich also zu seiner Beisitzerin hin, die wirklich hübsch ausschaute, nahm ihre Hand, hauchte ihr einen Kuß darauf, blickte mit einem Augenaufschlag in ihre Augen und sagte:
"Sie sind die schönste Frau hier im Zug und es wäre mir eine große Ehre und Freude, wenn ich mit einer solchen Zippe, wie Sie es sind, vögeln dürfte."
Die Frau wurde puterrot, zuckte kurz mit der Hand, zierte sich, gab aber dann zur Antwort:
"Uuh, von so einem galanten Herrn von Welt wollte ich mich schon immer mal richtig durchnudeln lassen. Wo? Und vor allem: Wann?"
Langsam zog ich meine Eroberung aus ihrem Sitz und schob sie sanft in Richtung Liegewaggon, mit den Worten: "Da vorne und sofort."
Und mit einem Blick zum staunenden ehemaligen Nebensitzer flüsterte ich ihm zu.
"Jetzt können Sie beides schließen: Fenster und Mund.
Und Sie hatten recht, sie ist wirklich eine Lady - und was für eine versaute."

[arcanoa]
Steckbrief

Diesmal mit:
TBuktu
Nick:TBuktu
Vorname:Frank
Alter:44
Familienstand:ledig
Anz.Kinder:0
Wohnort:Berlin
Beruf:Dipl.-Ing.
Lieblingsfilm:From Dusk till Dawn
Lieblingsmusik:Alles ausser Free Jazz
Lieblingsspeise:Irgendwas von einem toten Tier
Lieblingsgetränk:Alkohol
Hobbies:Des kleinen Mannes Sonnenschein ist ..........., ausserdem Gitarre klimpern
Was magst Du gar nicht:Intoleranz
Wie bist Du auf das Board gekommen:Supi-Beiträge bei CosmoConnor
Grösster Persönlicher Wunsch:Einfach nur dauerhaftes Glück und Gesundheit, ganz bescheiden also
Welche 3 Dinge würdest Du auf eine Einsame Insel mitnehmen:1 Blonde, 1 Schwarzhaarige, 1 Brünette
[]

Zitate die, die Welt bewegten
Auch dieses mal haben wir wieder einige interessante Zitate aus ihrem Zusammenhang gerissen.

»"Und was lernen wir daraus?: AK hat einen Längeren als ich "«
Zitat von Supernature zum Thema Logitech MX Revolution - die beste Maus aller Zeiten?Originalzusammenhang

»"Kann man nicht so genau sagen... die Ventile sieht man in dieser Ansicht ja nicht..."«
Zitat von luckyotze zum Thema In der Großstadt bleibt die Nächstenliebe auf der Strecke!!Originalzusammenhang

»"Aufforderung zur Unzucht - Das sollte ich löschen "«
Zitat von AlterKnacker zum Thema Meine Digicam iss putt Originalzusammenhang

»"ich fühle mich hier sauwohl"«
Zitat von newbieman zum Thema Komme mit T-Online nicht klarOriginalzusammenhang

Bellende Hunde beißen nicht

Ich muss da mal was loswerden über einen Arbeitskollegen. Manche Spezies sind einfach derart anstrengend, dass sie ab und zu mal einen Dämpfer bekommen müssen. In meinem erlebten Fall vor einigen Jahren ging es um einen Mitarbeiter, der unsere Frauen im Büro doch arg strapaziert hat. Wenn er dazu das Outfit von Richard Gere oder eines Robbie Williams gehabt hätte, die hätten ihn bestimmt nicht von der Bettkante gestoßen. Nein, er sah eher aus wie früher die Bierkutscher, mit ungepflegtem Margarinetaint. Nun war er auf eine unserer Kollegin besonders fixiert und machte plumperweise daraus auch kein Geheimnis. Jedem von uns Männern, die es wissen wollten oder auch nicht, erzählte er, wie er sich vorstellte sie mal flach zu legen. Dabei bekam er regelmäßig verbeulte Hosen. Er malte sich die Nascherei in allen möglichen Nuancen aus und wir haben ihn dabei manchmal schon zu Höchstleistungen herausgefordert. Bis es dann doch eine undichte Stelle gab und die Kollegin erst mal ziemlich wütend darüber war.

Da wir auf Dauer diese Billigromane auch nicht hören wollten, dachten wir uns etwas aus, was ihm garantiert einen Denkzettel verpassen sollte. Die Kollegin musste dabei natürlich mitmachen. Und so ergab es sich dann, dass wir sie eines Tages unter den Schreibtisch versteckt und den Typ mal unter einem Vorwand angerufen haben. Er kam denn auch sogleich und irgendwann hatten wir dann das Thema Nr. 1 wieder drauf. Es dauerte bei ihm ohnehin nicht lange, bis er zur Sache kam, denn er war ein ganz flotter Hirsch. Auf die Frage, was er denn mit unserer versteckten Kollegin so alles anfangen würde, wenn es denn mal endlich soweit wäre, legte er sich gleich voll ins Zeug:

"Ey, die hat vielleicht ein paar Tüten! Mannomann, da würde ich mich gerne mal so richtig eingraben."
"Wie denn, wie würdest du das denn anstellen?"
"Ich würde ihr die Kleider vom Leib reißen, sie über den Schreibtisch legen und dann gings es so richtig mit Schmackes zur Sache"
Plötzlich kam unser Joker aus der Versenkung und sagte nur: "Na, dann laß gleich mal anfangen, oder haste dein Pulver schon bei den dummen Sprüchen verschossen?"
"Ähm, das war nicht so gemeint, ich meine das war doch nur Spaß...stammel..."
"Nix da, jetzt musst du auch dazu stehen, oder isser schon umgefallen?"
"Das war doch gar nicht so gemeint..."

So kann es gehen im Leben. Auf jeden Fall war dann Ruhe im Karton und er hat mit niemanden mehr über "sein Problem" gesprochen. Bellende Hunde beißen eben nicht. Wie gut, dass ich kein Hund bin.

[Gamma-Ray]


Gaby aus Dortmund fragt: Lieber Doktor chmul, ich finde es immer voll eklig das Ding in die Hand zu nehmen oder gar in den Mund, wenn es noch in der Tüte steckt. Das kann doch so nicht gedacht sein, oder? Bitte helfen Sie mir, es ist sehr dringend!
Dr. chmul antwortet: Mach Dir keine Sorgen, es ist alles in Ordnung. Bei nächsten Mal solltest Du das Ding einfach leicht von unten her schieben (nicht zu fest drücken!). Auf diese Weise kannst Du die Bifi problemlos aus der Hülle drücken und Du bekommst endlich etwas zu essen!

Frank aus Weimar fragt: Hallo Doktor chmul! Ich bin mit meiner Freundin vor einiger Zeit in unsere erste gemeinsame Wohnung gezogen und es klappt eigentlich alles wunderbar. Allerdings hat sie einen etwas außergewöhnlichen Geschmack und kürzlich meinte sie, sie würde es gerne mal mit einer Zucchini tun. Können Sie mir dazu etwas raten?
Dr. chmul antwortet: Wichtig ist, dass Du nur Dinge tust, mit denen auch Du klar kommst. Gerade in diesem Bereich ist es sehr wichtig, dass man den Geschmack beider Partner trifft, ansonsten steht die Beziehung auf wackligen Beinen. Falls Du bezüglich der Zucchini Vorbehalte hast, schlage doch vor es langsam anzugehen. Vielleicht als Teil eines Ratatouille mit Paprika. Oder in feine Streifen geschnitten als Rohkost im Salat.

Susi aus Singen fragt: Sehr geehrter Herr Doktor, ich bin kürzlich 18 geworden und bin noch nicht so richtig erfahren. Ich habe zwar schon mal ein bisschen rumprobiert, aber das wäre fast schief gegangen und so richtig getan habe ich es noch nie. Ich habe es bei meinem Lehrer versucht und der schien anfangs auch recht interessiert, aber irgendwie hält er mich jetzt nur noch hin und sagt, ich müsse einfach noch Geduld haben. Aber alle meine Freundinnen sind schon weiter und ich will endlich auch mitreden können.
Dr. chmul antwortet: Du stehst vor einem wichtigen Schritt in Deinem Leben und da ist es ganz gut, dass nicht alles so hoppla hopp geht. Stell' Dir vor es passiert tatsächlich ein Unfall, damit kannst Du Dir Dein gesamtes Leben ruinieren. Deshalb ist es auch in Ordnung, dass Dein Lehrer Deinem drängen noch nicht nachgibt. Habe etwas Geduld, dann bist Du gut vorbereitet. Und sobald Du die Prüfung erfolgreich absolviert hast, kannst Du - wie Deine Freundinnen - endlich Auto fahren.

Gerd und Gerda aus Nürnberg fragen: Lieber Doktor chmul, bisher hatten wir immer nur zu zweit unseren Spaß und haben es auch sehr genossen ungestört zu sein. In letzter Zeit haben wir aber beide das Gefühl, dass es langweilig geworden ist. Da hatten wir die Idee, eventuell ein anderes Paar anzusprechen und einmal was Neues auszuprobieren. Aber wir sind da sehr unsicher. Benötigt man dafür eine bestimmte Technik, reicht der gewohnte Platz (immerhin sind wir dann zu viert), kann das unserer Beziehung schaden?
Dr. chmul antwortet: Hallo Ihr beiden! Ich kann Euch versichern, dass Ihr mit Eurem Wunsch nicht alleine seid und ich glaube Ihr werdet schnell Gleichgesinnte finden. Was die Technik angeht, solltet Ihr Euch einfach nur gut absprechen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Das mit dem Platz ist übrigens überhaupt kein Problem. Wenn Ihr zu viert seid, zählen einfach die äußeren Linien, das ist beim Tennis-Doppel so üblich.

Horst aus Freiburg fragt: Hallo Dr. chmul, meine Freundin ist eine ganz tolle Frau und wir verbringen sehr viel Zeit zusammen. Gestern hat sie mir dann gesagt, sie wolle mir mal zeigen wo es lang geht und mich mal richtig rannehmen. Sie prophezeite mir, dass ich mich mal so richtig verausgaben könne. Heute morgen bremste sie meine Begeisterung aber gewaltig, als sie mir erklärte, ich sei unten rum nicht gut genug bestückt und dass es so sicher nichts mit uns würde. Ich bin völlig verzweifelt.
Dr. chmul antwortet: Kein Grund zur Panik. Du darfst es Deiner Freundin nicht übel nehmen, wenn Sie so ehrlich zu Dir ist. Was nützt es Dir, wenn Du Dich in ein solches Abenteuer stürzt und dann auf halber Strecke schlapp machst? Wenn Du nicht ausreichend bestückt bist, dann musst Du eben professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Aber das lohnt sich. Deine Füße werden es Dir danken, wenn Du Dir vernünftige Wanderschuhe zulegst.
Kontaktanzeigen

Endlich Schluss mit dem Vorurteil, dass alle Italiener Machos sind. Ich, 28/181/82, feinfühliger Typ, suche eine selbstständige Frau, die eine eigene Meinung hat und stark genug ist, sie zu behalten. Die nicht nur im Bikini eine gute Figur macht, sondern auch am Herd. Melde dich und ich trage dich auf Händen. (nur bis 80 Kilo)

Kondomtester sucht Betätigungsfeld

Ich 82, suche temparamentvolle, vollbusige Sie, nicht älter als 22, für gemeinsame Stunden im Park.

Attraktive Nymphomanin mit kleinem Sprachkehler, sucht Kußballmannschaft inklusive Ersatzspieler zum gemeinsamen kicken.
Weihnachtsmann sucht blonden Engel mit großen Christbaumkugeln für nicht ganz stille Nächte. Christbaumständer ist vorhanden. Mache alles nur mit Zipfelmütze. Kein Schlitten gleitet so wie meiner.

Wenn Du (Anfang 20, blond und gut gebaut) Dich am letzten Samstag von mir auf der Motorhaube meines nagelneuen Lamborghinis hast durchnudeln lassen, so melde Dich bitte bei mir. Die Versicherung braucht Deine Anschrift wegen des Lackschadens.

Attraktiver, gutaussehender, sportlicher, romantischer, liebevoller, zärtlicher, vermögender, jungaussehender, muskulöser, gutgebauter, unwiderstehlicher, humorvoller mitdreißiger, sucht versaute Sie für gemeinsame Unternehmungen. Späteres Kennenlernen nicht ausgeschlossen.
[Gamma-Ray & Astrominus]
Die 10 beliebtesten Stellungen

von SNN-Team
  1. Anstellung
    Besonders beliebt bei Hartz IV Empfängern
  2. Abseitsstellung
    Für Leute, die gerne zuschauen, wenn andere was tun.
  3. Aufstellung
    Ist wie beim Zirkus, wenn das Zelt aufgestellt werden muss.
  4. Zustellung
    Nichts geht an "den Tagen", ihr wisst schon.
  5. Ausstellung
    Mit offener Hose herumrennen.
  6. Unterstellung
    Man muss nicht immer Sieger sein. Wenn man unterliegt ist es auch interessant
  7. Bestellung
    Wenn man sich eine "Aushilfe" bestellt
  8. Bereitstellung
    Es hat es geschafft, es kann endlich losgehen.
  9. Umstellung
    Man muss flexibel sein und mal über den warmen Tellerrand hinausschauen.
  10. Raketenabwehrstellung
    So ca. alle 28 Tage.

SEX

von Astrominus
Das fahle Mondlicht weist mir den Weg und die Kälte der Nacht malträtiert meine Haut wie tausende von spitzen Nadeln. Meine Schritte hallen monoton hinaus in die Einsamkeit dieser Nacht. Sie durchschneiden die Stille wie ein Messer aus Stahl und doch tut es gut sie zu hören.
Ich weiß nicht, wie lange ich schon unterwegs war, als ich dieses Geräusch vernahm. Es war ein rascheln, als ob jemand aus dem Unterholz gekrochen kommt, gefolgt von Schrittgeräuschen, die den meinen nicht ganz unähnlich sind. Ich wage es nicht mich umzudrehen und erhöhe meine Schrittfrequenz, aber das fremde Geräusch kommt trotzdem immer näher und so laufe ich schneller und schneller. Doch trotz meines nun recht hohen Lauftempos kann ich keinen Abstand zwischen mir und den Schritten dahinter erzwingen und so fasse ich einen mutigen aber unumgänglichen Entschluss. Ich stoppe und drehe mich schnell um meine eigene Achse um zu sehen, wer oder was sich dort hinter mir befindet. Doch da ist nichts, ausser einem dunklen Loch aus welchem noch immer die Schrittgeräusche kommen.
Mehr aus meiner Verzweiflung heraus rufe ich in das Loch hineien: "Was willst Du von mir?"
Stille, Totenstille, selbst die Schritte sind nicht mehr zu hören. Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor, bis die Antwort tief aus dem dunklen Loch heraus erschallt:
"Ich will nur wissen, was das alles hier mit Sex zu tun haben soll", tönt mir eine sonore Stimme entgegen. Ich kann mir daraufhin ein Schmunzeln nicht verkneifen und antworte zaghaft:
"Gar nichts, aber sonst würde das hier keine Sau lesen".

Leserbriefe
von ****** (der Redaktion bekannt)
Wir haben einen Leserbrief von einem weiblichen Bordmitglied erhalten, das namentlich nicht genannt werden möchte. Leider mussten wir in diesen Fall die Zensur anwenden, da der Text aus unserer Sicht nicht jugendfrei ist. Wir hoffen dem Wunsch auf eine Veröffentlichung dennoch gerecht zu werden, auch wenn die markanten Stellen entsprechend gekenn*****net wurden.

Der ungekürzte leicht veränderte Leserbrief:
Könntet ihr mir helfen? Meine ******** ist zu klein! Auch sonst funktioniert nicht alles, so wie es soll. So hört mein Freund auch immer so ein quietschendes Geräusch, wenn sie in Bewegung ist. Ob das beim letzten Stoss passiert ist, weiss ich nicht.
"Du musst sie besser behandeln und wenn du sie solange benutzt ist das kein Wunder." hat er mir gesagt.
"Du hast mit deinem ******** gut reden!" habe ich ihm entgegnet. "Du bist ja bestens ausgestattet im Gegenteil zu mir - das ist eben der kleine Unterschied".
"Aber dafür hast du zwei riesige ***********, die habe ich nicht." bekam ich widerum zu hören.
Tja und nun bin ich unzufrieden mit dem was ich habe und meine zwei *********** können mich nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch mein *********** zu dick ist und er nirgendwo hinpasst. Wenn ich meine ***********anfasse, bekomme ich immer so ein leichtes Gribbeln. Ist das normal?
Jetzt hat mein Freund allerdings auch Probleme mit seinem ***********, weil da nichts mehr herauskommt. Da muss er jetzt durch und selber schauen, wie er das Ding zum Laufen bringt. Manchmal denke ich, er wäre *********** und deshalb ist sein *********** jetzt im ***********. Ich hoffe, ich habe das jetzt nicht zu schlimm ausgedrückt.

Kommentar der Redaktion
Nun werdet ihr verstehen, dass wir einen derartigen Text hier nicht einfach so veröffentlichen können und auf das Jugendschmutzgesetz Rücksicht nehmen mussten. Die heiklen Textstellen wurden von Gamma-Ray, dem Hüter von Moral und Anstand, entsprechend bearbeitet.


Schlusswort

Aus die Sau


Wenn du es bis hierher geschafft hast, so hast du dir unseren allerhöchsten Respekt verdient und das nicht nur, weil dein Scrollfinger vor Schmerzen abzufallen droht. Nur die wirklich Härtesten und Abgebrühtesten unter euch haben es bis hierher ausgehalten und du gehörst ab heute dazu und verdienst den Beinamen Schweinebacke, einige von euch sogar alte Schweinebacke.

Herzlichen Glückwunsch also!

Selbst das SNN-Team hat es nur mit verbundenen Augen bis hierher durchhalten können, ohne bleibende Schäden davonzutragen. Gelegentliches Grunzen und Scharren mit den Hufen, ähm mit den Füssen, stufen wir also nicht als bleibenden Schaden ein und solange euch kein Ringelschwänzchen plötzlich an der falschen Stelle wächst, können wir alle zufrieden sein. Zum Glück haben wir ja einen ausgezeichneten Psychologen im Team, der uns jederzeit für Gespräche zur Verfügung steht. Wir hoffen, dass auch bei euch keine Spätfolgen, wegen der maßlosen Sauerei hier, zu befürchten sind und wenn ihr mal was ganz versautes machen wollt, denkt einfach an uns - es wird euch gelingen. Das allmorgendliche Ritual mit dem Stuhlkreis sollten wir unbedingt beibehalten.

Was wollte ich noch gleich sagen....

....ach ja....

... Passt bitte saugut auf euch auf.




Impressum

Die Boardzeitung SNN ist exklusiv für das Supernature-Forum und erscheint manchmal monatlich. Unser Humor soll keinesfalls beleidigen oder verletzen. Wer dennoch Grund zur Klage hat, möge sich bei uns melden und wir werden der Sache auf den Grund gehen.

Die SNN wird zwar von einem festen Team zusammengestellt, Gastredakteure sind uns aber immer willkommen. Euer Beitrag kann aus Tipps, Anregungen, Ideen oder Texten bestehen, wir nehmen alles und wer weiß, vielleicht werdet Ihr ja berühmt..
SNN Ausgabe 34 veröffentlicht am 27.10.2006 Exclusiv für das Supernature-Forum
Diese Ausgabe wurde 6892 mal besucht.

Powerded by iXalibur 1.0 featuring SNN-Modul 1.0
© 2002-2010 SNN-Team. Sämtliche Beiträge dieser Ausgabe dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Verfassers/Erstellers (SNN-Team, wenn nicht anders angegeben) verwendet werden.