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Vorwort
von SNN-Team

Boah, schon wieder eine SNN. Dabei gibts ja nun wirklich nichts, was wir Euch erzählen könnten. Ist ja nix passiert in den letzten Wochen. Total langweilig.

Obwohl...eine Sache war da doch noch. Irgend so eine ko(s)mische Versammlung seltsamer Gestalten in einem abgelegenen Dorf im Niemandsland des Schwarzwaldes.

Ja doch, ich glaube diesbezüglich könnten wir vielleicht ein paar Dinge präsentieren. Aber ob das wirklich eine Ausgabe zu füllen vermag, muss ernsthaft bezweifelt werden. Also versprecht Euch bloß nicht zu viel.

Viel Spaß beim Lesen, falls Ihr Euch das wirklich antun wollt...
Die Supernature Boardparty 2007 in Ühlingen oder „Das siebente Zeichen“

Es ereignete sich am 19.05.2007 in einem kleinen, unscheinbaren Dörflein im finsteren, schwarzen Walde. Nahe der badischen Staatsbrauerei Rothaus öffnete sich an diesem Tage die dichte Wolkendecke, ein fröhliches Vogelgezwitscher setzte plötzlich ein, und die Dorfbevölkerung Ühlingens begann aufgrund der unheilvollen Voraussagungen des siebenten Zeichens durch den Propheten chmul dem Ort zu entfliehen. Eine nur kleine, aber lustige, und teilweise seltsam anmutende Schar von Leuten fand sich dort ein, um in traditioneller Art und Weise gemeinsam...
Ja, was taten sie denn eigentlich? Es gibt nur wenige Zeitzeugen, die bis heute nur ein paar vage Äusserungen über die seltsamen Geschehnisse vor Ort machen können. Unter anderem wird berichtet:

Die Gelehrten unter der Schar der seltsam anmutenden Leuten befassten sich mit dem Nyquist-Kriterium, welches besagt: Die Abtastfrequenz muss mindestens doppelt so hoch sein, wie der höchste Frequenzanteil eines Signals. Im Klartext: Die Bestellung neuen Bieres muss mindestens zweimal so häufig sein, wie die schnellste Kellnerin das Bier bringen kann.

Einige besonders sportliche Individuen bewiesen sich in einem Wettstreit in der Disziplin „Wer macht sich am meisten und schnellsten selbst zum Affen“. Man munkelt, die Goldmedaille sei an Supernature und Astrominus (in Geschichten manchmal auch erwähnt als „Wolle und Wolle“) gegangen. Über die verbleibenden Platzierungen wurde bisher noch kaum etwas Eindeutiges berichtet. Jedoch gilt als gesichert, dass einer der siegenden Wettstreiter einen nachdrücklichen Liebesbeweis eines gleichgeschlechtlichen Individuums mit Namen Lucky erhalten habe.

Zufällig zugegen gewesene Augenzeugen erzählten von einer geradezu unglaublichen Kutsche. Sie sei schlangen-grün und glitzernd gewesen, so ganz ohne vorgespannte Pferde. Und sie habe der beinahe nicht mehr vorhandenen Einwohnerschaft des Ortes ein wie verhext schnelles Abbiegemanöver um eine Straßenecke herum gezeigt.

Es soll auf der Zusammenkunft sehr viel und ausgelassen geredet worden sein. Wobei man hier nicht genau wisse, ob es sich um den Informationsaustausch handelte, der allgemein nach längerem Getrenntsein der Schar erfolgt, oder ob es sich tatsächlich um einen mysteriösen Fluch handele. Nun, nach neueren Erkenntnissen über die Legenden des siebenten Zeichens liegen vermutlich beide Formen der Redseligkeit innerhalb der Schar vor. Ausnahmslos alle Individuen haben eine ganze Menge Freude bei ihrer Zusammenkunft empfunden - und das obwohl (oder gerade weil) das Spektrum von ganz kleinen Besuchern (Snackettys Nachwuchs, Astrominus) bis zu ganz großen und weisen, fremdländischen Besuchern reichte. Man hielt die Verfluchung des Mundwerks nur bei einigen Individuen aus den entlegenen nördlichen und östlichen Bereichen des Landes für wahrscheinlich, denn diese Individuen zeigten das charakteristische Merkmal, dass sie ganz eigene Legenden und Geschichten innerhalb der Schar kreierten.

Es wurden sehr viele kleine Individuen gesichtet. Vermutungen besagen, sie werden gezüchtet, um für die Schar der seltsam anmutenden Leute in naher Zukunft die Weltherrschaft zu übernehmen. Dafür spräche die gezielte Unterweisung zweier Jungtiere in der Manipulation von Gegenständen und der absichtlichen Täuschung der Menschen durch einen weisen Alten.

Wie in jeder Gruppe, befanden sich natürlich auch verspielte Individuen unter der Schar der seltsam anmutenden Leute. So spielten einige das beliebte Kinderspiel „Verstecken“, und versuchten möglichst tief und lange in Lollys und brötchens Köfferchen für Zaubertränke eingesperrt zu bleiben, um gleich danach mit betäubten Sinnen ...........

Nein, nein, nein..... sehr ungenau und widersprüchlich wiedergegebene Ereignisse und Details werden hier selbstverständlich aus Gründen der Seriosität nicht preisgegeben. Und wer wirklich einmal die sagenumwobenen Ereignisse einer solchen Zusammenkunft seltsam anmutender Leute ergründen will, sollte vielleicht einfach auf der nächsten Versammlung derselben Spezies erscheinen. Der Geschichte nach hat wohl jede Zusammenkunft ihr kleinen Geheimnisse, welche danach auch für ewige Zeiten gleichsam Legenden und Gerüchte bleiben werden.

Offensichtlich war auch diese Zusammenkunft der seltsam anmutenden Schar von Leuten erfolgreich. Nur wenige Tage nach Ankunft zerstreute sich die Gemeinschaft auch schon wieder in alle Himmelsrichtungen. Wir vernahmen sogleich auch schon eine nächste geheimnisumwobene Prophezeiung der nächsten Zusammenkunft, über die bisher fast Nichts bekannt ist. So soll nach einem weiteren Zyklus von vier Jahreszeiten unter dem achten Zeichen (analog der Zahlenmystik) die Unendlichkeit der Gemeinschaft besiegelt und gefeiert werden.

An die neusten Erkenntnisse gelang man über gefundene Schriftstücke und andere detaillierte Beweise. Sie belegen, dass der große Prophet chmul mit einigen seiner getreuen Gehilfen Frau Doktor, jabberj und San (und anderen derzeit noch nicht namentlich bekannten Individuen) die Organisation und Ausgestaltung der großen Zusammenkunft übernahm. Beobachtet wurde der Prophet, als ihm zahlreiche Individuen aus Dankbarkeit zu Füßen lagen bevor sie abreisten.

Soweit zur Legende der Prophezeiung des siebenten Zeichens........

Die Gäste der Boardparty 2007 in Ühlingen richten einen großen Dank an alle Beteiligten! chmul als Cheforganisator und dessen Crew haben uns einen angenehmen Aufenthalt beschert. Viele kleine, derzeit nicht namentlich bekannte Helferlein sorgten für eine Party in angenehmer Atmosphäre. Vielen Dank für ein sensationelles Wochenende! Auf Wiedersehen im nächsten Jahr zur Kreation weiterer Legenden und Gerüchte!

[Ungezogene]


Boardparty 2007: Was wirklich geschah

Es begab sich zu der Zeit, als ein verschlafenes Dörflein in den dunkelsten Tiefen des schwarzen Waldes in die Hände einiger durstiger und gar garstiger Boardies geriet. Ein Ereignis, vom dem heute noch zahlreiche Legenden berichten.
Es war der 19.Mai im Jahre 2007, als sich in jenem einst so glücklichen Ühlingen ein Volk aus Zauberern, Rockstars, Alkoholdealern und Cabriofahrern niederließ und dessen Welt völlig aus den Fugen hob. Die folgenden Bilder können nur annähernd das gesamte Ausmaß des Unheils widerspiegeln.

Der Hauptlandeplatz Ühlingen
SNF-Raumschiff angedockt
und erst mal gemütlich gemacht
AK wie schon 2006 kleinkariert
Da hat Lolly aber Schwein gehabt
Roller Chris dampft ab
Der Cheforganisator wurde geehrt...
...und ein Geburtstagskind...
...beschenkt.
Die Außerirdischen haben Hunger
aber hauptsächlich Durst
Look, it's a kind of Magic
Jeder bekam etwas zu Essen...
...auch Vegetarier..
..und ältere Mitmenschen.
Der verhängnisvolle Koffer
Der Rothausterminator
Und das in meinem Alter
Wahnsinn, warum schickst du mich in die...
...manche mögens eben heiß
Der Saal kocht mit Wolle & Wolle


Bilder betextet von Gamma-Ray und Astrominus

Noch mehr Bilder von der Boardparty, sogar bewegte, findest Du in unserer Gallerie:
Klick mich, ich bin ein Link
Steckbrief

Diesmal mit:
HopiNethou
Nick:HopiNethou
Vorname:Kirsten
Alter:27
Familienstand:vergeben
Anz.Kinder:keins
Wohnort:Gevelsberg (ich hab immer noch nicht herausgefunden, ob meine Wohngegend zu irgendwas gehört...)
Beruf:Sozialarbeiterin (Wohnungslosenhilfe)
Lieblingsfilm:Clerks
Lieblingsmusik:oh... äh... wieso fällt mir das nie ein... ich entscheide mich heute mal für Bobby Conn und Rock, der swingt
Lieblingsspeise:Rosenkohlauflauf
Lieblingsgetränk:Horlick's
Hobbies:Fotografieren (jaja, ich übe noch), Krimis lesen, Schreiben
Was magst Du gar nicht:die Erdbeerzunge aus der Ehrmann-Reklame!! *grusel*
Wie bist Du auf das Board gekommen:Ich glaub', ich hatte ein Problem...
Grösster Persönlicher Wunsch:Wurzeln schlagen zu können
Welche 3 Dinge würdest Du auf eine Einsame Insel mitnehmen:(m)einen Seemann... , ein Handtuch und einen Strohhalm
[]
Die Boardparty aus Sicht eines Neulings (Drama in 7 Akten)

Da Astro nach der Boardparty in ein tiefes geistiges Loch gefallen ist und ihm absolut kein vernünftiger Beitrag mehr einfällt, hat er mich gebeten, ob ich nicht meine Eindrücke als Neuling einer Boardparty hier zum Besten geben will. Gefragt, getan…

Hier kommt nun die unverblümte nackte Wahrheit, die einem Neuling bei einer Boardparty entgegen schlägt.

Los geht es natürlich erst mal mit der Überlegung: soll ich mal auf ne Boardparty? Was erwartet mich dort? Sind dort alles nur irgendwelche Computer - Fuzzies die den ganzen Abend an nicht anderes denken als Bits und Bytes und nicht mal richtig feiern können? Aber da mich im Leben nicht mehr viel erschüttern kann, konnten mich auch die dunkelsten Gedanken über die Jungs und Mädels an Board nicht abhalten, mal teilzunehmen.

Jetzt hatte ich noch ein Problem. Meine älteste Tochter Lisa hatte am Tag der Boardparty Geburtstag. So wird das nichts, irgendwie muss ich mein Weibchen überzeugen, dass Lisa eine Geburtstagsfeier mit vielen neuen unbekannten Leuten bestimmt besser gefallen würde, als immer nur mit der buckligen Verwandtschaft zu feiern. Supi versprach eine Geburtstagstorte zu organisieren, und nachdem ich im Familienkreis dies angesprochen hatte war klar… die komplette Familie Lucky besucht die Boardparty. Schnell noch eine Ferienwohnung mieten und los konnte es gehen.

Das Drama begann:

1 Akt: Die Anfahrt
Wo ist die Party? Schwarzwald! Eigentlich ne schöne Ecke, aber ein Gegurke bis man dort ist. Nach 4 Stunden Fahrt sind wir in unserem Feriendomizil gelandet und ich war sehr überrascht, dass in dem abgelegensten Teil des dunklen Waldes sogar die Eingeborenen unsere Sprache sprechen. Ich dachte schon, die niedlichen kleinen Sträßchen hören irgendwann auf und dann bist du am Ende der Welt. Aber weit gefehlt, unsere Vermieter waren total nett, und da wir schon am Vatertag angekommen sind, hat Vater Lucky von der Vermieterin zur Begrüßung 2 gut gekühlte Bierchen serviert bekommen. Top!

2. Akt: Der erste Kontakt
Nachdem ich meine Kehle erfrischt hatte rief ich Supi an. Meine Frage: „Na wo seid ihr denn?“ Supi: „Na im Posthorn das Bier probieren, kommst du vorbei?“ Ich: „Klar, in 20 Minuten sind wir dort.“
Ich freute mich schon darauf, die Vögel endlich mal kennen zulernen, aber Frau Lucky wusste nicht so recht, was auf sie zukommt. Als wir im Posthorn einliefen, saßen an einem Tisch Supernature und Astrominus mit ihren besseren Hälften und Kindern, und natürlich der Cheforganisator chmul. Ohne viele Floskeln setzten wir uns dazu und nach ein paar kleinen Witzen war das Eis ruck zuck gebrochen. Man hätte meinen können man kennt sich schon länger. Doch was war das, plötzlich verdunkelte sich der Raum. Weltuntergang? Nein, RollerChris stand auf einmal am Tisch, und mit seinem hünenhaften Körper verhinderte er gleich bei 2 Fenstern, dass das Sonnenlicht eindringen konnte. Mit dabei war natürlich Eule.

3. Akt: Der Rheinfall
Am Freitag früh fuhren dann die Familien Supi, Astro, Lucky, RollerChris und Eule an den Rheinfall. War ein richtig schöner kleiner witziger Ausflug, der nicht wie befürchtet mit einem Reinfall endete.

4. Akt: Die anderen kommen
So nach und nach trudelten mehr und mehr Boardies ein. Und siehe da, man wurde schnell untereinander warm. Ne, nicht so warm wie der Berliner OB, ich meine herzlich warm. Am Abend wurde dann gemeinsam in den Katakomben (Gewölbekeller) des Posthorns gegessen und noch ein bisschen gesülzt. Kegeln war auch noch angesagt, aber wie die recht zahlreichen Kids sahen, mit welch dürftigem Erfolg das Mühen von KOENICH und Co. beim Kegeln gekrönt wurde, hatten schnell die Kids die Bahn übernommen.

5. Akt: Der Cheforganisator
Wow, der chmul hatte es inne. Wie der alles organisiert hatte…. Die Abholungen am Bahnhof und Flughafen, die Unterbringung, das Essen… was er dort gemacht: Alle Achtung. Hätte nur noch gefehlt dass er uns beim Trinken das Glas hält.

6. Akt: Die Boardparty
Samstag; 19:00. Nun endlich war es soweit… die Spiele mögen beginnen. Nach der kurzen aber perfekten Ansprache von unserem Häuptling Supi konnte es losgehen. Zunächst die versprochene Torte für meine Tochter (übrigens danke an die Tortenbäckerin Frau Doktor, Lisa hat sich sehr gefreut), danach das leckere Essen einnehmen und dann einen zwitschern. Jetzt komm ich zu einem Tipp für Neulinge: Wenn ihr auf der Boardparty eine zwielichtige Figur mit einem schwarzen Koffer seht, ist das kein Industrieller, der weiß der Geier wen sucht, sondern unser Lolly. Bitte macht einen großen Bogen um ihn, denn in seinem Koffer ist nichts außer Schnaps… und der hat es in sich. Mich warnte vorher leider niemand, und so hatte er in mir ein williges Opfer gefunden.

Die Gespräche wurden nun noch lockerer und nach einer Super-Zaubershow von Magic kam dann der Abschuss des Abends. Die Shootingstars des Rockhimmels hatten sich angesagt: Wolle & Wolle ließen die Fetzen fliegen. Die beiden schwarzen Feger heizten so richtig ein und verteilten mit viel Liebe ihre Freundschaftsbändchen, Autogramme und für den einen oder anderen fiel sogar ein Kuss ab.
Wie der Abend endete, kann ich euch leider nicht sagen, denn Lollys Schnaps zeigte Wirkung und ich war deshalb gar nicht böse, dass meine Kleinste ins Bett wollte.

7. Akt: The day after
Nach dem Aufstehen merkte ich, dass mein Handy und die Kamera fehlte…. wo war das Zeugs? Konnte ja eigentlich nur im Posthorn liegen. Das war für mich natürlich ein willkommener Grund, noch mal ins Posthorn zu fahren und die Kaputten vom Vorabend zu sehen. Kaputt, ja so sahen wir alle aus, natürlich nicht vom Zechen sondern nuuuuuuuuur vom Abfeiern.

Alles in allem waren nicht nur Chris und sErPeNz eine runde Geschichte, nein die ganze Party lief recht rund, und ich hab auf jeden Fall viele nette Leute kennen gelernt, und kann nur jedem empfehlen, auch mal als Frischling bei einer Party teilzunehmen. Ihr werdet es nicht bereuen.

[Lucky]

Zitate die, die Welt bewegten
Auch dieses mal haben wir wieder einige interessante Zitate aus ihrem zusammenhang gerissen.

»"Darf ich auch meine Schwester zum Kurs Wachsen Toilettenpapierrollen auf dem Halter nach? anmelden? Vielleicht als Ausnahme in der Männertruppe?"«
Zitat von Sanmaus zum Thema VHS Kurse für MännerOriginalzusammenhang

»"Das ist der Alkoholspiegel des jeweiligen Benutzers. Je bunter/dunkler, desto besoffener."«
Zitat von Brummelchen zum Thema Was haben die Sternchen unter dem Benutzernamen zu bedeuten?Originalzusammenhang

»"Vor dem Moment des Todes liegt der Headshot."«
Zitat von SoKoBaN zum Thema Bitte um Mithilfe – Online Umfrage zum Thema ’Beschäftigung mit dem Tod’ Originalzusammenhang

Gimmick: Die DVD von der Boardparty!

Wir freuen uns sehr, dieser SNN ein besonderes Gimmick beilegen zu können:
Die DVD von der Boardparty 2007!


Und so geht es:
Bekleben Sie ein ca. 12x12 cm großes Stück Karton mit Alufolie - es soll ja schließlich ein echter Silberling werden.

Laden Sie die DVD herunter, Sie finden diese links von diesem Text. Jetzt muss sie nur noch gepresst werden - legen Sie die herunter- geladene DVD auf den Silberling und pressen Sie diese - zum Beispiel mit einem schweren Buch.

Jetzt steht dem Vergnügen nichts mehr im Wege - genießen Sie noch ein mal die schönsten Momente der Boardparty 2007!

Wie uns gemeldet wurde, haben einige minderwertige DVD-Player aus unerfindlichen Gründen Probleme mit dem Abspielen.


Sollten Sie von diesem Problem betroffen sein, können Sie die DVD auch bestellen. Entweder als kostenlosen Download (Link bei Supernature per PN erfragen), oder senden Sie eine Briefmarke im Wert von 1,44 € an:

Supernature-Forum
c/o Martin Geuß
Wilhelm-Busch-Str. 14
76437 Rastatt

(Absender nicht vergessen )
[Supernature]
Völlig versagt!

Cheforganisator zu sein ist nichts für Kinder, das ist Männerarbeit. Das dachte ich mir in einem Anflug von Selbstüberschätzung und schlug vor, die Boardparty 2007 im Südschwarzwald stattfinden zu lassen. Mit dieser unüberlegten Entscheidung begann eine Pannenserie ohne Gleichen.
Dabei hätte es mir schon eine Warnung sein sollen, dass nicht ich auf das Posthorn als Veranstaltungsort gekommen bin, sondern meine Schwester. Es ist aber eine gute Freundin von mir , die zur Betreiberfamilie gehört, meine Schwester kennt sie nur flüchtig. Aber das muss ja niemand wissen und so ignorierte ich dieses Omen und die "Best of"-Sammlung von Pleiten, Pech und Pannen konnte beginnen:

Die Wetterpanne
Oh Du schönes Badnerland, Du schöner Südschwarzwald. Nee, im Ernst, hier ist es wirklich schön. Vor allem, wenn im Mai die Bäume und Wiesen kräftig und saftig wirken und die Sonne von einem makellos blauen Himmel scheint. Es ist eine Wohltat bei 21 °C einen Spaziergang durch das Dorf, den Wald oder über die Felder zu unternehmen. Das ist echte unverfälschte Natur. Als die Familien Astrominus, Lucky und Supernature am Donnerstag landeten hatten wir 15°C bei ungemütlichem Wind und leichtem Regen.

Die Brauerei-Panne
Das Posthorn liegt in Ühlingen und das nette kleine Schwarzwalddorf seinerseits in der Nähe jener Brauerei, die durch ihr Tannenzäpfle, ja ich möchte sagen weltberühmt wurde. Die häufig zu sehenden Schilder verweisen auf das Rothäuser Land, die Gegend also, in der das Bier der badischen Staatsbrauerei Rothaus den Markt beherrscht. Und natürlich wusste ich nicht nur um die Nähe zur Brauerei sondern auch um die Vorliebe einiger Boardies für den schmackhaften Gerstensaft. Also war ein Argument für den Südschwarzwald eine Brauereibesichtigung in den heiligen Hallen, inklusive Verköstigung versteht sich. Schade nur, dass das nur noch für gewerbliche Großkunden möglich ist. Vom Verbrauch her hätte es zwar hingehauen, aber gewerblich saufen wir ja nun nicht wirklich.

Die Unterkunfts-Panne
Ühlingen, so schön es auch gelegen sein mag, ist nicht der Nabel der Welt. Und die Ruhe die man dort genießen kann, ergibt sich auch aus der Tatsache, dass dort niemand unabsichtlich vorbeikommt. Aber es ist schön und es ist ruhig, also schließt das Posthorn Verträge mit Busunternehmen, die Reisen in den schönen Südschwarzwald organisieren. Das ein solcher Vertrag auch eine Reisegruppe betraf, die erst am Boardpartymorgen (Samstag) das Hotel räumte, erfuhr ich erst, als ersten Boardies an mich herantraten und mir erzählten, dass das Hotel von Freitag auf Samstag bereits ausgebucht sei. Was folgte waren etwa 200 PN mit Absagen, Zusagen, Änderungen und Änderungen der Änderungen. Das Fiasko endete mit einer Spinne im Waschbecken des Etagenbades einer Alternativunterkunft. Und das nicht etwa bei einem Mann, der zur Not auch im Kofferraum geschlafen hätte, sondern bei einer alleinreisenden Ungezogenen.

Die Transfer-Panne
Brötchen und Lolly sollten am Freitag am Bahnhof von Seebrugg abgeholt werden. Die Idee klang super, von Freiburg aus die Höllentalbahn zu nehmen und gemütlich durch den Schwarzwald zu tuckern. Allerdings hatte ich versäumt die Platzverhältnisse dort daraufhin zu prüfen, ob sie Lollys Ansprüchen genügen würden. Sie genügten nur mit sehr viel Wohlwollen. Aber es kam noch schlimmer, weil später. Der Zug war nämlich nicht pünktlich in Seebrugg. Lolly konnte sich also später aus der Enge befreien und ich war dann zu spät dran um little tyrolean pünktlich in Waldshut am Bahnhof abzuholen. Ich mag es, wenn Zeitpläne hinhauen. Das taten sie nicht.

Die Vorpartyabendessen-Panne
Nachdem doch alle am Freitag kommen konnten, die am Freitag kommen wollten, fanden wir uns zum gemeinsamen Abendessen im Posthorn ein. Zusammen mit einem Wanderverein aus dem Nachbarort und einer Geburtstagsgesellschaft aus der Schweiz. Also bat man uns in den gemütlichen Gewölbekeller. Gemütlich ja, zumindest wenn niemand raucht. Die mangelnden Lüftungsmöglichkeiten gepaart mit einer zu spät ausgeschalteten Heizung ergaben dann aber ein ganz eigenes Klima. Vielleicht kam die Bedienung auch deshalb so selten dort vorbei.

Die Kegel-Panne
Nach Grün und Zella-Mehlis sollte auch die Tradition des Freitagabendkegelns in Ühlingen weiter geschrieben werden. Aber auch das entwickelte sich nicht wie geplant. Beim Kegeln, so wurde auch vom Chef des Hauses nochmals erklärt, kommt es darauf an, die Kugel nach dem Schwung so aufzusetzen, dass sie gleitet und rollt, nicht aber springt. Hätte ich mich vor der Boardparty vom ordnungsgemäßen Zustand der Kugeln überzeugt, wäre mir diese Panne erspart geblieben. Um die Kugeln nämlich dazu zu bewegen nicht zu springen, war ein Höchstmaß an Feinmotorik gefragt, weil die Griffmulden der Kugeln eher Griffkratern ähnelten. Dass sich AKs Unkenrufe bestätigten, die Kinder das Regime übernahmen und die Beschaffenheit der Kugeln deshalb nicht mehr so ins Gewicht fiel, ist dabei nur ein kleiner Trost.

Die Raucher-Panne
Ich bin Nichtraucher. Wenn also irgendwo Schildchen auf einem Tisch stehen, auf denen ein Rauchverbot verkündet wird, dann fallen mir solche Schildchen nicht auf. Demzufolge traf es mich völlig unvorbereitet, als mir jemand erklärte, der für die Party am Samstag vorgesehene Raum sei der Nichtraucherbereich des Posthorns. Meine Versuche, eventuell eine Ausnahmegenehmigung zu erwirken, schienen anfangs sogar von Erfolg gekrönt, aber wenns erst mal schief läuft, dann richtig. Man lege doch Wert darauf, dass nicht geraucht würde. Glücklicherweise hatte ich das Wetter bis Samstag so im Griff, dass es mir die Raucher nicht außergewöhnlich übel nahmen, dass sie auf die Terrasse mussten, um ihrem Laster zu frönen.

Die Ansager-Panne
Es war wirklich keine große Sache. Ich sollte den Top-Act des Abends ansagen und dann die Musik (es wurde zwar live gesungen, aber die Musik kam, wie üblich vom Band) einschalten. Der Text war so kurz wie einfach und verlangte von mir praktisch keinerlei besondere Anstrengungen. Also sagte ich sie an. Dass sie sofort zugesagt hätten, dass sie für uns die Welttournee unterbrochen haben und das jeder ihre Lieder kennt. Nur um wen es geht, hatte ich vergessen zu erwähnen. Nicht mal das kann ich.

Von zu kleinen Portionen, bitteren Spargeln oder gemächlichen Bedienungen will ich gar nicht mehr erzählen. Eine Boardparty ist Männerarbeit. Das ist entweder schlicht falsch oder ich bin kein Mann. Ich habe versagt...
[chmul]
Keiner versteht mich!

Ich muss mir ernsthaft Gedanken machen, ob mich in Zukunft überhaupt noch jemand versteht. Mein Wortschatz ist nämlich veraltet und ein Update ist kaum mehr möglich.
Da hat mich doch letztens so ein Backfisch doof angeschaut, weil ich mich zu einem Gefühlsausdruck wie "Klasse" habe hinreißen lassen, statt den gebräuchlichen Ausdruck "cool" und "fett" zu verwenden. Ha, als wenn ich mich von so einem Dreikäsehoch in die Bredouille bringen lasse. Wenn ich richtig auftrumpfe, bekommt die doch Fracksausen. Aber ich will hier ja nicht als Griesgram auftreten. Jedenfalls war die ganz schön Baff, dass ich nicht den Bückling gemacht habe. Ich glaube, ich habe da wohl jetzt noch was in petto.
Ja, wir haben uns anschließend noch nett bei einer Krawallbrause unterhalten und sie fand mich dann doch dufte. Was soll auch der ganze Eiertanz zwischen jung und alt. Wir haben unsere Sprache und die haben eben ihre. Wäre ja auch Mumpitz, wenn die Jugend in das gleiche Horn bläst, wie so'n alter Pappenheimer wie ich.
Die hatte übrigens so eine Betonfrisur, was mich an meine Zeit als Pomadenhengst erinnerte, wo ich jede Woche eine andere Wuchtbrumme mit der Fluppe auf dem Bart spazieren fuhr. Da konnte man noch für'n Heiermann ein ganzes Wochenende gestalten, wenn nicht gerade so ein Himbeertoni mit mehr Penunzen einem in die Parade gefahren ist. Aber da habe ich gleich Bambule gemacht, besonders wenn es auch noch so ein Lusche mit langem Gesichtserker und Auto war. Einmal durfte ich mit einem Mädel poussieren, die hatte vielleicht einen Atombusem, aber hallo! Da habe ich die Wampe eingezogen und bin gleich wie ein Berserker mit Characho dran. Richtig schnuckelig war es immer bei einem Freund. Der hatte einen Beatkeller. Waren zwar nur Jaffamöbel drin, aber Hauptsache man konnte dort schön schwofen. Ab und zu kam mal sein Vatter rein, so ein Maulaffe und knipste das Licht wieder an, weil er uns piesacken wollte. Aber wir haben über den Quacksalber nur rumgeflachst, schließlich waren die Mädels aus dem Gummitwistalter längst raus und Gummis hatte man entweder im Mund zum kauen oder auf der Frühlingszwiebel. Das Chaiselongue in dem Keller war immer die Lieblingsknutschecke, echt spitze. Und mein Freund hatte aus Stanniolpapier so eine Discokugel gebastelt, der hatte genau wie ich auch keinen Zaster. Die Mutter war noch schlimmer. Das war so eine Kaltmamsell, die uns immer ihren blöden Muckefuck nach der Party vorsetzte und diese Plörre war ziemlich daneben. Ganz schön meschugge, wo wir doch den ganzen Abend Cinzano gesoffen haben. Schöne Erinnerung, in der ich da schwelge. Aber Hauptsache, ihr versteht mich noch.
[Gamma-Ray]
Skandal: Wolle & Wolle unter Dopingverdacht

Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Interview mit den Weltstars Wolle & Wolle stehen, doch wie die WDF (World Doping Foundation) gerade bekannt gab, stehen die beiden unter dringendem Dopingverdacht. Unter diesen Voraussetzungen hat sich die SNN-Redaktion entschieden, das Interview doch nicht zu veröffentlichen und die von Wolle & Wolle geforderte Gage von 5 Millionen Euro lieber einem wohltätigen Zwecke zukommen zu lassen.

Wie die WDF weiter mitteilte, wurde die Dopingkontrolle unmittelbar nach ihrem sagenumwobenen Konzert in Ühlingen entnommen. Die A-Probe enthielt scheinbar die tausendfache Menge an Adrenalin, wie sie von körpereigenen Zellen jemals produziert werden könne. Im Nachhinein betrachtet, konnte man solch eine kraftstrotzende Show wie in Ühlingen, in Anbetracht des Alters der beiden, eigentlich auch nur mit Hilfe unerlaubter Mittelchen überstehen.

Noch ist es ja nur ein Verdacht, und man muss das Ergebnis der B-Probe abwarten, aber diese ist leider auf mysteriöse Weise wie vom Erdboden verschwunden. So werden wir wohl nie die ganze Wahrheit erfahren und halten es mit den Worten von Wolle auf einer eiligst einberufenen Pressekonferenz:
"Kein Kommentar".
Wolle und Wolle bei der Pressekonferenz, bei dem Versuch, ihre Unschuld zu beteuern.

[Astrominus]
Die Ethoökologie von domestizierten Tieren bei tieffrequenten Transienten in relativer Abhängigkeit zum Treibhauseffekt und der damit verbundenen Ozonlochvergrößerung im aggregaten Zustand

Nun,
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich ausführlich mit dem Phänomen "Treibhauseffekt", auch "Globale Erwärmung" genannt.

Mit der jüngsten Veröffentlichung meiner Forschungsergebnisse, wurden weitläufig die Medien, Politiker und sogar die Wirtschaft informiert und aufgeschreckt, wie ihr sicher aus Funk und TV mitbekommen habt.
Was bisher noch nicht puplik wurde, ist meine neueste Forschungsreihe. Was eigentlich kein Wunder ist, denn sie ist noch nicht abgeschlossen.
Der Grund hierfür wird am Ende meiner kleinen Exkursion deutlich, doch zuerst möchte ich kurz erläutern, um was es mir eigentlich geht.

Wie wir alle wissen, erwärmt sich unsere Mutter Erde seit ein paar Jahren zusehends.
Der vergangene Winter war so ziemlich der erste Winter, an dem ich die Schneeflocken an einer Hand abzählen konnte.
Und die Menschen streiten, ob der Temperaturanstieg hausgemacht oder natürlich ist.
Viele sagen "hausgemacht", viele sagen "natürlich", ich aber sage "teilsteils", soweit man die Entdeckung des

Naturkorks dafür verantwortlich machen kann.
Ob nun Erfindungen, als solche und per se, natürlich sind, möchte ich hier aber nicht diskutieren.
Gut,
kommen wir zum eigentlichen kontemporären Experiment, welches ich explizit hier vorstellen möchte:

Flüchtige Transienten, die bei einem einzigen Flatus entstehen, können als Indikatoren, hinsichtlich einer unmittelbar folgenden größeren Ausstoßmenge Methangas enthaltender Wolken, gesehen werden, da sie (die Transienten) meßbar sind.
Je lauter, je flüchtiger und je tieffequenter ein Transient ist, desto größer die kumulierte Gasansammlung, desto größer wird das Ozonloch und infolgedessen wird die Erderwärmung beschleunigt.

Soweit die Theorie.
Wollen doch mal sehen, ob's stimmt:

Zuerst mittels Goldhamster.
Der bekommt dafür hinten einen zurecht gestutzten Korken und vorne ein kleines Leckeri gesteckt.
Anschließend wird er in sein Laufrad gesetzt - noch frißt er.
Als er mit Fressen fertig war, fing er von selbst an, seinen Verdauungsspaziergang zu machen.
Das Rad klappert etwas am Käfig.
Noch ließ ich ihn gewähren, etwas hilflos wackelt er mit seinem Hintern,
so, als ob er was loswerden will.
Also gut, sehr viel dicker wird er ja wohl nicht mehr, also erlöse ich ihn und zieh' den Korken.
Und was dann aber passierte, übertraf alle Erwartungen.
Der Hamster geht ab, wie Schmitz' Katze.
Das Rad machte nicht mehr quiquiqui sondern quiiiiiiiii.
Wahnsinn, was für ein Tempo.
Tatsächlich sorgten die explosionsartigen Ausströmungen für einen dermaßen hohen Rückstoß,
daß den Hamster Raketenartig nach vorne katapulierte - und meine Nase nach hinten.

Schnell baute ich den Versuchsaufbau:
Als Test hielt ich ein Mikrophon in Richtung Hamster, aber
Methangase sind schon sehr flüchtig, die darin enthaltenen Aromenstoffe eher nicht.
Eine verwertbare Aufnahme bekam ich erst nach dem fünften Versuch:
Aber mehr wie ein "Pft" war nicht zu hören.

Hmm, dachte ich so vor mich hin.
Um eine präzisere Aufnahme zu bekommen, bräuchte ich sicher einge Hamster, wenn
nicht sogar viele.
Das ist viel zu aufwendig, teuer und unübersichtlich. Gibt es noch eine andere Möglichkeit?
Gedankenverloren lief ich durch mein Zimmer. Plötzlich hörte ich ein leise "Maunz".
Meine süße Katze hatte Hunger und meldet sich, während sie sich vertraut an meine Beine
lehnt.
Klar, Maunzi, bekommst gleich Hamham.
Ich rannte in die Küche und füllte ihren Napf mit Katzenfutter.
Was sie natürlich auch gleich mit Schnurren und Schmatzen dankte.
So strich ihr sanft, aber immer noch in Gedanken, über den Kopf, "Iss nur, iss nur."
Da kam mir eine Idee.
Irgendwo hatte ich noch eine Kiste Korken, wo denn nur? Ahja, hier.
Alles muß jetzt ganz schnell gehen.

Korken rein und warten.
Maunzi nahm schon teilweise in ihren Proportionen zu.
Und ihre Gangart beschleunigte sich. Ich schaute auf die Stoppuhr.
Die Katze wurde runder, aber auch schneller. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, die Aufnahme
zu starten.
Leider gibt es kein Katzenlaufrad. was tun?
Lange überlegen konnte ich nicht mehr, es machte einen knurzen Knall, der Korken flog durch das Zimmer, und mir bliebt nichts anderes übrig, als der Katze schleunigst die Haustür zu öffnen.
"Mauuuuuunz!"
Pfeilschnell schoß sie an mir vorbei, durch die Tür, und "Boff!" - gegen die gegenüberliegende Wand, prallte ab und weiter die Treppen runter.
Immer leiser wurde das "Mauuuuuunz - Boff", "Mauuuuuunz - Boff", auch für das Mikrophon.
Wenig tieffrequente Transienten!

Doch was viel schlimmer ist, Katzenhalter ahnen es, sind die Aromen der Katzenmethangase.
Ich röchelte mich zum Fenster.

Halbwegs wieder bei Bewußtsein hörte ich mir die Aufnahmen an - Zwischenergebnis:
Wir haben jetzt ein "Pft", ein "Mauuuuuunz - Boff" und eine verstunkene Wohnung.
Wenn ich die Versuchsreihe hier weiterführe, werde ich vermutlich die nächsten Wochen
meine Wohnung nicht mehr betreten können, hier wäre ein Ozonloch.
Was tun?
Aahh, jetzt hab' ichs!

Flugs nahm ich meine Kiste mit Korken und ging auf die nächste Weide.
"Hallo Tetrapacks. Wißt ihr, wie es aussieht, wenn Milch in einer solchen Packung
zu gären beginnt? Wollt ihr es sehen? Ja?" Die Kühe nickten mir alle zu.
"Super, ich freu' mich."

Sie ließen sich auch nicht beirren, als ich die Korken verteilte, sie fraßen in Ruhe weiter.
Doch es zeigt sich sehr schnell, wie gut die Korken waren.
Die Vierbeiner wurden kugelrund.
Aber Kühe besitzen nun mal keinen Sphinkter, und so schossen auch schon die Korken im hohen Bogen Richtung Osten über die Weide, die Kühe aber Richtung Westen.
Mit lautem Flebblebebb schossen die kugeligen Rinder, sehr unkoordierniert, wenn ich das mal bemerken darf, kreuz und quer, in 5 Meter Höhe, über das Grün.
Ein enormer Rückstoß! Ein faszinierender Anblick! Ein herrliches Flebblebebb!

Nun hatte ich ein "Pft", ein "Mauuuuuunz - Boff" und ein "Flebblebebb".

Und es bestärkt mich, den Versuch besser im Aussengelände durchzuführen.
Die Methanwolke mußte riesig sein.

Erneut haben Tiere mit ihren Gasen zur Ausdehnung des Ozonloches beigetragen.
Je größer das Tier, je tiefer der Transient,
desto größer die Ausdehnung der Methangase und die Aromenduftwolke.

Also stimmt meine These.

Und jetzt gehe ich in den Zoo, da gibt's Elefanten.



[arcanoa]
Schlusswort

Warum eigentlich muss an dieser Stelle immer das Schlusswort stehen?
Weil wir uns so daran gewöhnt haben?
Weil wir immer das letzte Wort haben wollen?
Oder weil dieser Platz einfach irgendwie befüllt werden muss?

Warum kann das Schlusswort eigentlich nie am Anfang stehen, oder irgendwo in der Mitte?
Weil Mittelwort scheiße klingt und das Vorwort ansonsten beleidigt ist?

So lange es keine Antwort auf all diese Fragen gibt, steht es also hier am Ende, ganz einsam und verlassen. Doch manchmal, wenn man ganz genau hinhört kann man es sogar weinen hören.
Ja es weint, weil niemand da ist, der es bewundert, der es schön und sinnvoll findet, der es hegt und in seinen Gedanken bewahrt.

So steht das Schlusswort einsam und verlassen am Ende einer jeden Ausgabe, und spricht zu denen, die es hören wollen, die einzigen Worte die es immer spricht.


"passt bitte auf euch auf".
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SNN Ausgabe 37 veröffentlicht am 06.08.2007 Exclusiv für das Supernature-Forum
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