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Vorwort
von SNN-Team

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Lange ist es her, dass wir uns mal wieder zu Wort gemeldet haben. Doch wir hoffen, dass diese schöpferische Pause keinen Einfluss auf unsere geistigen Ergüsse hatte - oder vielleicht doch?
Aber urteilen Sie selbst und gehen mit uns ins Gericht, aber bitte nicht nach Hamburg, weil, sie wissen schon...

Ein großes Thema dieser Ausgabe wird die Frau an sich und im Allgemeinen sein und überhaupt wird es in dieser Ausgabe auch um Männer gehen, die über Frauen schreiben und als ob das nicht schon genug ist, werden auch Frauen eine Rolle spielen. Aber so interessant sind Frauen natürlich auch nicht, als dass es sich lohnen würde eine ganze Ausgabe mit ihnen zu füllen, am Ende heißt es noch wir seien frauenfeindlich.

Da war doch noch etwas!? Ach ja, das Board feiert heute am 13.11.2007 seinen 7. Geburtstag, was es am Rande natürlich auch wert ist, es zu erwähnen. Um dem Geburtstag des Supernature-Forums einen würdigen Rahmen zu verleihen, legen wir nun eine Schweigeminute ein.

























So - Genug geschwiegen, nun wünschen wir euch viel Spass mit dieser Ausgabe.

Euer SNN-Team
Alles hat seine guten Seiten

Wenn man sich im Internet bewegt, stößt man unentwegt auf die Frage nach dem eigenen Motto. Ich bin Optimist und habe deshalb den Spruch eingetragen, den ich hier auch als Überschrift gewählt habe. Und dann habe ich versucht getreu diesem Motto zu leben, was im Großen und Ganzen auch recht gut geklappt hat. Dennoch fällt es einem unter Umständen recht schwer, die gute Seite einer Situation zu erkennen. Zum Beispiel, wenn sich die Ehefrau nach 18 Jahren Beziehung entscheidet, künftig mit einem anderen Mann zusammen zu sein. Es hat ein paar Wochen gedauert, aber mein Leitspruch hat sich doch wieder bewahrheitet. Alles hat seine guten Seiten. Alles.

In vorliegenden Falle sind es zunächst Kleinigkeiten, die einem ins Auge stechen. Und wie heißt es so schön, Kleinvieh macht auch Mist. Im übertragenen Sinne ist es aber sogar weniger Mist. Nachdem ich die Dinge meiner Frau aus dem Bad entfernt habe, meine ich dort manchmal ein Echo zu vernehmen, wenn ich beim Duschen singe. Ähnliches gibt es auch vom Kleiderschrank im Schlafzimmer zu berichten. Den habe ich jetzt vor die Türe geschoben, eine zusätzliche Tür in die Rückwand eingebaut und nun den hinteren Teil des Schranks an einen Studenten untervermietet.

Die Telekom hat ihr Mitgefühl in einem persönlichen Brief bekundet und angeboten, sich an den Kosten einer Eheberatung zu beteiligen. Ich bin mir nicht sicher, aber es könnte damit zusammenhängen, dass unsere Telefonrechnung seit der Trennung quasi implodiert ist. Gut dass mein Sohn hin und wieder Telefonlotto spielt. Die Kosten für die Japan- oder Kanadatelefonate, die er dabei führt, werden die Telekom hoffentlich davon abbringen und den Konzernpsychologen vorbeizuschicken. Dem schwedischen Möbelhaus kann ich allerdings nicht entgegenkommen. Sie werden mit drastischen Umsatzeinbußen im Bereich Teelichte und Servietten klar kommen müssen.

Mit der Zeit erkennt man dann aber auch bedeutendere Aspekte der so plötzlich veränderten Lebenssituation. Viele Frauen glauben ja, Männer drückten sich vor allem deshalb vor Haushaltstätigkeiten wie Wäsche aufhängen oder Spülmaschine einräumen, weil wir das mit der Emanzipation noch nicht mitbekommen haben und dies als offensichtliche Frauenarbeit ansähen. Weit gefehlt, das Gegenteil ist der Fall. Speziell die angesprochenen Beispiele sind klare Männeraufgaben, weil es gilt die Wäsche möglichst platzsparend auf dem Wäscheständer unterzubringen und dabei weder die Trockenzeit zu verlängern noch die Effektivität beim Abnehmen der Wäsche zu gefährden. Ähnliches gilt auch für die Spülmaschine. Nach dem Auszug der Frau kann Mann sich nun in diesem Bereich voll ausleben ohne von fadenscheinigen Argumenten (die man des lieben Friedenswillen auch noch akzeptieren muss) in seiner Entfaltung gebremst zu werden. Und da Mann das Bad fortan sowieso selbst putzen muss, kann man endlich auch wieder im Stehen pinkeln. Freihändig!

Und trotz der neuen und teilweise ungewohnten Aufgaben wird das Leben auch an manch einer Stelle deutlich einfacher. Beispielsweise die Versorgung von Kindern mit Nahrungsmitteln. War es bisher zwingend notwendig grundsätzlich eine gut sortierte Wurstplatte im Kühlschrank zu haben, kann man sich nun auf das Wesentliche beschränken. Der Nachwuchs will nur Salami essen und keine Lyoner? Ok, dann kaufe ich nur Salami. das gleiche gilt für die unzähligen Sorten von Käse. Und plötzlich ist es auch nicht mehr nötig 100%igen Apfelsaft zu kaufen, der dann aber zwangsweise mit Wasser verdünnt werden muss. Ab sofort reicht auch Apfelsaftgetränk mit einem Fruchtanteil von 50%.

Als ich kürzlich zum Schrank ging, um etwas herauszuholen, warf sich mein Sohn mit verschrecktem Gesicht dazwischen und verhinderte unter lautem Geschrei, dass ich die Schranktür öffnete. Nachdem ich ihn wieder beruhigt hatte, erklärte ich ihm, dass es ab sofort gefahrlos möglich war, ohne Schutzhelm den Schrank zu öffnen. Dort standen nämlich nicht mehr Unmengen überflüssiger Plastikbehälter, die grundsätzlich nie stabil zu stapeln waren.

Leider gehöre ich nicht zu der Sorte Männer, die ihren Frauen immer erklären, dass das mit dem Haushalt doch gar kein Problem sei, wenn man sich nur richtig organisiert und planmäßig vorgeht. Leider deshalb, weil ich mich somit um den Genuss gebracht sehe, dass ich doch recht habe. Der Plan war recht schnell ausgearbeitet, jetzt muss ich nur noch kleine Optimierungen vornehmen. Zum Beispiel, wie ich die Verschmutzungsfrequenz an meinen Plan anpasse. Aber das sind natürlich keine schwerwiegenden Probleme. Den Sohn am Verlassen seines Zimmers zu hindern ist da schon schwieriger. Aber notwenig, habe ich ihn doch nach gründlicher Analyse als Hauptverdächtigen in Sachen Unordnung im Visier.

Sensationell ist auch das Gefühl das Schnurlostelefon sofort zu finden, wenn es klingelt. Es liegt weder in der Bügelwäsche, noch in der Küchenschublade und schon gar nicht auf dem Balkon. Sondern da wo's hingehört. Auf dem Ladegerät. Und gleich daneben der Stift und der Notizblock. Erstaunlich wie einfach das Leben ist, wenn man einfach eine Nummer aufschreiben kann ohne irgendwo in den Weiten der Wohnung einen Stift und ein Blatt Papier suchen zu müssen. Und im wahrsten Sinne des Wortes leichter wird das Leben auch durch ein kleines Schildchen auf dem Briefkasten. Der Hinweis "Keine Werbung" reduziert unser Altpapieraufkommen dramatisch. Bisher konnte ich die Lebensmittel tatsächlich auch kaufen ohne einen Katalog von Sonderangeboten zu durchforsten.

Die Trennung kann sogar dazu führen, dass man sich ein neues, hochvergnügliches Hobby zulegt. Das Stöbern durch Online-Partnerbörsen zum Beispiel. Wer den Schritt wagt und in diese andersartige Welt abtaucht erlebt Unvorstellbares. Partnerbörsen im Internet haben den Vorteil, dass Suchende auf andere Suchende treffen und durch Fotos und Profilangaben eine gewisse Vorauswahl möglich ist. Der Neuling merkt dabei recht schnell, dass Fotos ein wichtiger Bestandteil der Sache sind. Wer sich auf Nicknames wie SüßeMaus70 oder Angaben wie "ein paar kg zu viel" verlässt, investiert unter Umständen viel Zeit in einen Koloss der nun so gar nicht zu den eigenen Wünschen passen mag. Was ich in diesem Zusammenhang überhaupt nicht verstehe, warum sich so viele Frauen vor den Spiegel stellen um sich mit der Digitalkamera zu fotografieren. Das Ding kann man doch auch umdrehen!?

Interessant ist auch, zu welchen Hinweisen sich Frauen genötigt sehen, nachdem sie eine Zeit lang auf der Suche waren. Kein ONS kein TS und kein CS und meine Unterwäsche möchte ich auch behalten. Alles klar? Offensichtlich glauben einige meiner Geschlechtsgenossen in solchen Börsen kostenlos das zu bekommen, wofür sie bisher auf einschlägigen Sites bezahlt haben. Aber auch das hat seine guten Seiten. Auf diese Weise genervte Frauen honorieren es viel eher, wenn man sie vernünftig anspricht. Dies geschieht übrigens über eine Chatfunktion oder eine E-Mail-ähnliche Nachrichtenübermittlung innerhalb des Portals. Und dabei erlernt der ungeübte Mann gleich noch eine Fähigkeit, die man bei Frauen als Naturbegabung voraussetzt. Multitasking. Da Liebe auf den ersten Klick eher unwahrscheinlich ist, muss man sich natürlich mit mehreren Kontakten parallel befassen um nicht zu viel Zeit zu verschwenden. Und dann kommt es schon mal vor, dass man mit zwei Frauen gleichzeitig chatten muss, weil man aus taktischen Gründen keiner der Damen einen Korb geben möchte. Also öffnet man eben ein zweites Chatfenster. Ab sofort gilt es dann aber zwei Gesprächsfäden zu folgen, seinen Stil in sekundenschnelle von "Mann mit Niveau" auf "Macho mit weichem Kern" zu wechseln und vor allem Antworten auf gestellte Fragen im richtigen Fenster zu tippen. DAS ist echtes Multitasking!

Nun mag es übertrieben scheinen, wegen solcher wundervollen Veränderungen immer gleich die Beziehung zu beenden, aber für den Fall der Fälle ist es gut zu wissen, dass wirklich alles seine guten Seiten hat.


[chmul]
Steckbrief

Diesmal mit:
Skalp
Nick:Skalp
Vorname:David (mit A und nicht mit Ä oder E)
Alter:24 (noch)
Familienstand:ledig
Anz.Kinder:1 / meine kleine LieblingsMiniFrau
Wohnort:Neuss (Stinkstadt)
Beruf:Krankenpfleger
Lieblingsfilm:'El dia de la Bestia'
Lieblingsmusik:Metal / am liebsten in Richtung Death. Das kann aber auch schon mal in Grindcore ausarten.
Lieblingsspeise:Kassler mit Sauerkraut und Kartoffelbrei
Lieblingsgetränk:Jever
Hobbies:Meine kleine Tochter / davor Badminton und Volleyball
Was magst Du gar nicht:Intoleranz, Spießhaftigkeit, wenn Leute nicht über ihren Tellerrand hinaus schauen wollen. (Ok das ist auch spießig)
Wie bist Du auf das Board gekommen:Ganz im Ernst? Ich weiß es nicht mehr.
Grösster Persönlicher Wunsch:Ein par Tage vollkommene Zufriedenheit wären mal wieder ganz nett
Welche 3 Dinge würdest Du auf eine Einsame Insel mitnehmen:eine Kiste mit Leuchtstoffraketen, Funkgerät, eine Satellitenanlage - alles um von dieser Insel wieder runter zu kommen
[]
Die Frau im Wandel der Gezeiten

Vorneweg muss ich sagen, das ich absolut nicht frauenfeindlich eingestellt bin und den Weibchen der Gattung Mensch auch durchaus ein Existenzrecht einräume - schon alleine aus fortpflanzungstechnischen Gründen.

Aber seien wir mal ehrlich, früher war alles viel besser. Zuerst kam der Mann, dann kam lange nichts und ich bin mir nicht sicher, ob ich an Adams Stelle eine Rippe geopfert hätte. Aber es kam, wie es kommen musste. Eva wurde erschaffen, und kaum auf der Welt, hatte die dumme Nuss nichts besseres zu tun, als von verbotenen Früchten zu naschen. Der Rest der Geschichte ist ja hinlänglich bekannt.

Wie man sieht, nahm damals schon das Unheil seinen Lauf, wenngleich das Männchen sich lange Zeit dagegen wehren konnte. Wenn bei Neandertalers die Frau nicht wollte wie der Mann, dann gab es was mit der Keule, und das holde Weib wurde an den Haaren in die nächstgelegene Höhle gezogen. Zahlreiche Höhlenzeichnungen zeugen noch heute davon. Inwieweit das Sprichwort "An den Haaren herbeigezogen" etwas damit zu tun hat, weiß ich leider auch nicht, ist aber an dieser Stelle nur von untergeordneter Bedeutung. Auch wird es wohl auf ewig ein Rätsel der Wissenschaft bleiben, ob die Frauen etwas mit dem Aussterben der Dinosaurier zu tun hatten. Vorstellbar wäre es aber schon.

Das Mittelalter war wohl ein ziemlich düsteres Kapitel der Weltgeschichte, mit all den Hexenverfolgungen und dem anschließenden Gang zum Scheiterhaufen. Aber die Hexenverbrennungen waren ja auch ein ziemlich grausames Schauspiel und meiner Meinung nach hätte damals auch Gift ausgereicht. Aber das wäre wohl nicht so publikumswirksam gewesen.

Wusstet ihr eigentlich, das die Frauen auch schuld an den Trojanern sind, die millionenfach unsere Computer verseuchen? Schließlich war es ein Weibsbild namens Helena, die damals den trojanischen Krieg ausgelöst hatte. Ein trojanisches Pferd spielte eine entscheidende Rolle in diesem Krieg und eben dieses Pferd, auch wenn es nur aus Holz war, gab den Trojanern des Computerzeitalters ihren Namen. Nun kann man eine ganz einfache Rechnung aufstellen: Keine Frauen -> Keine Helena -> Kein trojanischer Krieg -> Kein trojanisches Pferd -> Keine Trojaner
Wenn nur alles im Leben so einfach wäre

Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts kam die große Wende und die Frauen lernten den aufrechten Gang. Sie fingen an, Karriere zu machen, und ließen Mann und Kinder einsam zurück. Sie überließen ihnen sogar völlig kampflos ihr einstiges Reich - die Küche. Und weil man ja für absolut alles einen Namen finden musste, nannte man das Ganze dann Emanzipation. Ein Wort, das aus dem lateinischen abgeleitet ist und im übertragenen Sinne etwa soviel heißt wie "Einen Sklaven in die Eigenständigkeit entlassen". Als ob wir die Frauen wie Sklaven behandelten, sie hatten es doch gut bei uns. Wir waren für die Finanzlage der Familie zuständig, und selbst das Denken hatten wir unseren Frauen in weiser Voraussicht abgenommen.

Dafür übertrugen wir ihnen so verantwortungsvolle Aufgaben wie Kochen, Bügeln und Kindererziehung. Doch zum Dank haben sie uns auch noch um das allerletzte Männerprivileg gebracht... Wir pinkeln im Sitzen!!! Zugegeben, ich will nicht unbedingt eine Frau sehen, die im Stehen ihr Geschäft verrichtet, aber das wäre immerhin gerecht. Wenn das mit der Emanzipation so weitergeht, dann tragen wir demnächst Röcke, bekommen unsere Tage und erleiden wegen eines abgebrochenen Fingernagels einen Herzinfarkt. Aber keine Frau würde sich, nur um uns mal ein klein wenig entgegen zu kommen, einen Bart wachsen lassen. Das sähe zwar albern aus, wäre aber immerhin einmal ein erster Schritt um uns zu zeigen, dass sie durchaus kompromissbereit sind.

Aber man(n) sollte sich nicht beschweren, so lange es so zauberhafte weibliche Wesen gibt wie die Basinger, die Jolie und......Alice Schwarzer. Sicher werdet ihr euch fragen, woher ich all die blauen Flecken habe? Ich habe nur meine Frau mit Paris Hilton und Angela Merkel verglichen. Ich meinte sie hätte von Merkel die Figur und von Hilton das Hirn.

Entschuldigt, aber ich muss an dieser Stelle nun Schluss machen, meine Frau ruft nach mir. Wahrscheinlich hat sie gerade festgestellt, dass ich mit der Bügelwäsche noch nicht fertig bin.

[Astrominus]

Zitate die, die Welt bewegten
Auch dieses mal haben wir wieder einige interessante Zitate aus ihrem zusammenhang gerissen.

»"Gut fände ich es auch, wenn man die Frau, wenn sie mal 40 Jahre alt ist, gegen zwei Zwanzigjährige austauschen könnte "«
Zitat von Desperado zum Thema Statt lebenslänglich nur noch 7 Jahre?Originalzusammenhang

»"Oder die Babyklappen an den Krankenhäusern so vergrößern, das auch siebenjährige Kinder durchpassen."«
Zitat von Grainger zum Thema Ehe: Statt lebenslänglich nur noch 7 Jahre?Originalzusammenhang

Alles fraukehrt? - Die Frau als Präfix zur morphologischen Wortbildung bei Adjektiven, Substantiven und Verben.

Dieser Titel ist erläuterungsbedürftig. Es gibt dazu auch eine kleine persönliche Geschichte, die ich euch nicht vorenthalten möchte.
Meine beiden Kinder sind vom Charakter so unterschiedlich, wie man es sich soeben vorstellen kann. Auch in der Sprache gab es unterschiedliche Ausprägungen und Entwicklungen. Während meine Tochter frauentypisch schon früh mit 10 Monaten die Klappe nicht mehr halten konnte, hielt mein Sohn sich selbst nach 18 Monaten immer noch bedeckt. In diesem zarten Alter gab es schon fast ganze Sätze bei meiner Tochter, allerdings auch mit lustigen Sprach- und Wortkombinationen.
Irgendwann versuchte es auch der Stammhalter, allerdings wollte er von Anfang an Perfektionist sein, worin auch seine bisherige Zurückhaltung zu erklären war.
Wenn man nicht richtig sprechen kann, sollte man besser die Klappe halten, war ganz offensichtlich seine Maxime oder vielleicht auch: Nur wer klar denkt, kann sich auch klar ausdrücken.
Leider gab es dann doch einen linguistischen Makel, den er einfach nicht weg bekam oder war das vielleicht sogar volle Absicht? Jedenfalls tauschte er einfach die Vorsilbe "ver" in "frau" um und dabei kamen die aberwitzigsten Wörter heraus.
Wenn er Alice Schwarzer zur Mutter gehabt hätte, das wäre fatal für ihn gewesen. Denn die hätte schon bald den frauenfeindlichen Charakter in dem kleinen Kerl gesehen und ihn mit aller Macht davon abgehalten, Wörter wie "fraukehrt", "frauboten" oder "fraurückt" auszusprechen. Wir beide hätten auf jeden Fall zusammen gehalten gegen die Schwarzer, die als Mutter schnell frauschwunden wäre weil wir sie fraujagt hätten. Aber das ist rein hypothetisch.
Dennoch, fraubiegen sollte man die Kinder nicht und so fraukehrt fand ich diesen Austausch der Vorsilben gar nicht. Ich fing auch schon bald an, das gleiche zu tun, um bestimmte Wörter zu frauschönern. Schließlich fällt der Stamm nicht weit vom Apfel, oder war das etwa fraukehrt?

Sprachwissenschaftlich betrachtet:
Diese Vorsilbe erzeugt irgendwie eine Erwartungshaltung und man darf durchaus frauspielt damit umgehen, wenn man sich etwas weg wünscht. Da kann man fraujagen, fraulassen, frauschenken, frauschicken, frauschieben, frauschwinden oder frautreiben. Aber man kann mit der Vorsilbe frau- auch ausdrücken, dass sich etwas frauändert, dass etwas erreicht wird, dass etwas zu Ende geht oder zu Ende gebracht wird, z.B. frauändern, fraualten, fraubessern, fraubrennen, frauderben, fraukaufen, fraustärken oder frauwelken.
Heftig wird es, wenn etwas Negatives, Falsches, Ungünstiges ausgedrückt wird, wie z.B. fraudrehen, fraugiften, frauirren, frausalzen, frauschlafen oder sich frausprechen.
Mit frau- macht aus einem Adjektiv ein Verb: fraudeutlichen, fraudummen, fraudunkeln, fraueinsamen, fraukürzen, fraulängern, frauschönern, fraustummen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt und ich hoffe, dass beim Lesen niemand frauhungert oder gar fraustorben ist. Es sollte mit diese kleinen Lektüre auch niemand frauspottet werden und ich will auch nicht frauschweigen, dass ich mich ein wenig frauplaudert habe. Inzwischen hat der Junior diese schöne Marotte längst abgelegt und ich muss hin und wieder schmunzeln, wenn ich bestimmte Wörter fraukehrt höre.
[Gamma-Ray]
Das Forum wird Sieben heut

Was wäre ein Geburtstag ohne ein schönes Geburtstaglied?
Richtig: kein Geburtstag.
So hört nun das Ständchen - klar und rein -
gesungen vom Supernature Gesangsverein,
zur Melodei "The Lion sleeps tonight" von The Tokens:


We-de-de-de, de-de-de-de-de de, we-um-um-a-way
We-de-de-de, de-de-de-de-de de, we-um-um-a-way

Su-pernature, Su-pernature, Su-pernature
Su-pernature, Su-pernature, Su-pernature
Su-pernature, Su-pernature, Su-pernature

Sieben Jahre, so coole Jahre, die wird das Forum heut'.
Sieben Jahre, so tolle Jahre, die feiern auch heut'.

We-de-de-de, de-de-de-de-de de, we-um-um-a-way
We-de-de-de, de-de-de-de-de de, we-um-um-a-way

Su-pernature, Su-pernature, Su-pernature
Su-pernature, Su-pernature, Su-pernature
Su-pernature, Su-pernature, Su-pernature

Gib uns Torten, ganz pralle Torten, und obendrauf der Rahm!
Gib uns Kaffee, ganz schwarzen Kaffee, sonst wird das hier zu lahm!

Hep Hey !
We-de-de-de, de-de-de-de-de de, we-um-um-a-way
We-de-de-de, de-de-de-de-de de, we-um-um-a-way
Brrr - la - la - la, we-um-um-a-way

Su-pernature, Su-pernature, Su-pernature
Su-pernature, Su-pernature, Su-pernature
Su-pernature, Su-pernature, Su-pernature

Hoch die Tassen, ganz hoch die Tassen: jetzt kommt auch noch der Punsch!
Hoch die Tassen, ganz hoch die Tassen:

Herzlichen Glückwunsch!

We-de-de-de, de-de-de-de-de de, we-um-um-a-way
We-de-de-de, de-de-de-de-de de, we-um-um-a-way

[arcanoa]
Demnächst in diesem Theater


Neulich in der Stuhlkreisgruppe

von Astrominus
Bei meiner wöchentlichen Sitzung in der Stuhlkreisgruppe ging es vergangene Woche um das Thema Frauen. Die Therapeuthin Frau Wieselwurz zeigte anhand einiger Bilder, wie so eine Frau aussieht und verwies bei dieser Gelegenheit auch darauf hin, das sie selbst zu dieser sonderbaren Sorte von Mensch gehört.

Ein Raunen ging durch die Stuhlkreisgruppe die im übrigen nur aus Männern besteht.
"Na - wer hat den schon Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht gesammelt?" wollte Frau Wieselwurz von uns wissen. Ich meldete mich sofort, in dem ich meinen Zeigefinger weit in die Luft streckte und den Mittelfinger mit dem Daumen aneinanderrieb, um mit dem daraus entstehenden Geräusch, auch als Schnippen bekannt, auf mich aufmerksam zu machen.

Weil sich sonst eh' kein anderer meldete, wandte sich Frau Wieselwurz zu mir herüber und erteilte mir mit einem - "Ich glaube der Herr Astrominus möchte uns etwas mitteilen" - das Wort.

"Nun ich habe da ein Mädchen kennengelernt", sagte ich schüchtern in die Runde, während mein Blick verschämt Richtung Boden gesenkt war.
"Achja?", entgegnete Frau Wieselwurz, "Erzähl uns mehr darüber."
"Ich glaube aber nicht, dass sie die Richtige für mich ist.", fuhr ich fort.
"Und warum nicht?"
"Nun - Sie will nur meinen Körper."
"Ach, und was ist daran so verwerflich?"
"Nun...", versuchte ich zu erklären, aber die Frau Wieselwurz ließ mich einfach nicht zu Wort kommen und unterbrach mich ständig:
"Was ist so schlimm an der körperlichen Liebe...,"
"Aber..."
"...wenn zwei Körper sich im Taumel der Lust aneinanderreiben, um im selben Augenblick in einem riesigen Orgasmus zu explodieren?"
"Es ist ihr Beruf..."
"Junger Mann, sie sollten ihre Wahl nicht von irgendeinem Beruf abhängig machen, selbst Prostituierte haben ihren Stolz und außerdem jede Menge Erfahrung. Wenn diese Frau ihren Körper will, dann sollten sie ihn ihr mit vollster Hingabe auch geben."
"Aber nein, das ist es nicht, sie ist keine Prostituierte"
"Ja was ist sie den dann von Beruf?"
Ich schluckte kurz und antwortete mit zittriger Stimme:

"Pathologin..."

Schlusswort

Das war sie nun, unsere 38. Ausgabe der SNN,

Wir haben jetzt Radaktionsschluß und das Board beginnt mit den Vorbereitungen der Geburtstagsfete. Hoffentlich ist auch genug Champus da.

Jetzt könnte ich noch Einiges über die Sieben schreiben - diese magische und mystische Zahl - die schon die Monroe zu schätzen wusste, oder der Schneider, oder die Raben, aber auch die Genussindustrie, und natürlich die Gebrüder Grimm, und die Bibel, auch Gott, jetzt könnte ich erläutern, wie und warum sie erfunden wurde, welche Kriege wegen ihr geführt wurden und welche mathematischen Eigenschaften sie hat. Oh ja, so vieles könnte ich noch schreiben. Aber, ehrlich gesagt, gehe ich viel lieber nach den letzten Worten dieser Ausgabe aufs Board und feiere mit euch den siebten Geburtstag des Supernature-Forums.

Hoffentlich hat auch diese Ausgabe euch allen gefallen und ihr habt Spaß daran gehabt. Wenn ja, freuen wir uns auf euer Feedback, wenn nein, muss ja nicht.
We'll be back.

In diesem Sinne
Passt gut auf euch auf
Impressum

Die Boardzeitung SNN ist exklusiv für das Supernature-Forum und erscheint manchmal monatlich. Unser Humor soll keinesfalls beleidigen oder verletzen. Wer dennoch Grund zur Klage hat, möge sich bei uns melden und wir werden der Sache auf den Grund gehen.

Die SNN wird zwar von einem festen Team zusammengestellt, Gastredakteure sind uns aber immer willkommen. Euer Beitrag kann aus Tipps, Anregungen, Ideen oder Texten bestehen, wir nehmen alles und wer weiß, vielleicht werdet Ihr ja berühmt..
SNN Ausgabe 38 veröffentlicht am 13.11.2007 Exclusiv für das Supernature-Forum
Diese Ausgabe wurde 2336 mal besucht.

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© 2002-2010 SNN-Team. Sämtliche Beiträge dieser Ausgabe dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Verfassers/Erstellers (SNN-Team, wenn nicht anders angegeben) verwendet werden.